Noch Mittel für Werdohler Verfügungsfonds da

Warben am Donnerstag noch einmal für die Werdohler Verfügungsfonds: Stadtplaner Stefan Groß, Stadtmarketing-Mitarbeiterin Susanne Macaluso sowie Anna Schwengers und Erik Vorwerk vom Stadtumbaubüro. -  Foto. Heyn

Werdohl - In den beiden so genannten Verfügungsfonds der Stadt zur Förderung privaten Engagements im Stadtumbaugebiet befinden sich noch rund 100 000 Euro. Die Akteure warben gestern noch einmal dafür, dass gute Ideen mit finanzieller Unterstützung belohnt werden.

Zwei solcher Fördertöpfe gibt es: Den Projektfonds, aus dem bauliche und investive Maßnahmen mit 50 Prozent der Gesamtkosten bezuschusst werden und das Beteiligungsbudget, das eine volle Kostenübernahme von Festen, Workshops, Wettbewerben und Ausstellungen verspricht. Bei allen Maßnahmen gilt: Es muss etwas Neues sein. Schon bereits realisierte Ideen werden nicht gefördert.

Das Regelwerk zur Förderung ist reichlich umfangreich und kompliziert, deshalb empfehlen die beiden Citymanager Anna Schwengers und Erik Vorwerk einen informativen Besuch (dienstags von 15 bis 18 Uhr oder donnerstags von 10 bis 13 Uhr) im Stadtumbaubüro. Die Maßnahme läuft bereits seit knapp drei Jahren, die Beschäftigung von Schwengers und Vorwerk endet im Herbst. Wie es danach weitergeht, ist noch unklar. Damit laufen die Fonds aber nicht aus, stellte Stadtplaner Stefan Groß klar. Im Projektfonds befanden sich zum Start 30 000 Euro, davon sind noch 2500 Euro frei. Im Beteiligungsbudget war mit 115 000 Euro gestartet worden, hier sind 80 000 Euro übrig. Viel Geld also noch für viele gute Ideen, egal ob baulich-investiv oder aktions-fördernd. Eine Möglichkeit könnte auch die spätere Zusammenlegung beider Fonds sein. Groß: „Wir wollen diese Förderung so lange wie möglich aufrecht erhalten.“ Nach der Beantragung der Mittel entscheidet ein städtisches Gremium darüber, ob der Antrag bewilligt werden kann. Die Mittel werden nur an Projekte vergeben, die im Stadtumbaugebiet liegen. Zum Stadtumbaugebiet gehören die Innenstadt und Ütterlingsen.

Aus der hälftigen Förderung des Projektfonds wurden bereits die Infohütten auf dem Weihnachtsmarkt, die Hingucker, der Ausbau des Lenneplateaus sowie verschiedene Beschilderungen finanziert. Insgesamt waren es zehn Anträge. Aus dem Beteiligungsbudget wurden sechs Anträge zu 100 Prozent übernommen: unter anderen das Himmelfahrt-Gemeindefest, die Schulhofeinweihung Ütterlingsen, die Feuerkünstler beim Moonlight Shopping und Workshops.

www.WerdohlBautUm.de

Von Volker Heyn

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