Werdohler Jugendfeuerwehr ist „eine tolle Truppe“

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Nils Simon (2. v. r.) und Nils Kostusiak (3. v. l.) wurden von Wehrleiter Kai Tebrün (2. v. l.) in den Löschzug Stadtmitte überführt.

Werdohl - „40 Jahre Werdohler Jugendfeuerwehr sind 40 Jahre harte Arbeit“, zeigte sich Stadtbrandinspektor Kai Tebrün am Freitagnachmittag stolz bei der Jahreshauptversammlung der heimischen Jugendfeuerwehr im Gerätehaus Stadtmitte.

Deren Leiter Lars Dittmann schloss sich an: „Ihr seid eine tolle Truppe und die Retter von morgen“, sagte er, an seine Schützlinge gerichtet. Dann aber kündete er an, nach zehn Jahren im Amt im April nicht erneut für die Position des Jugendleiters zu kandidieren.

Da sich die Bürgermeisterin im Urlaub befand, vertrat sie Bodo Schmidt von der Stadtverwaltung. Auch er lobte die Mädchen und Jungen der Jugendfeuerwehr für ihren Mut, ihre Diziplin und dafür, dass sie privat oft auf Dinge verzichteten. „Dass immer wieder welche von Euch in den aktiven Dienst übertreten, ist wichtig. Ihr werdet gebraucht“, schloss Schmidt sein Grußwort.

Und so wurden dann auch Nils Kostusiak und Nils Simon in den Löschzug Stadtmitte aufgenommen. Wehrleiter Tebrün beförderte Letzteren bei dieser Gelegenheit sogleich zum Feuerwehrmann.

Wahlen zum Jugendausschuss

Zudem fanden am Freitag Wahlen zum Jugendausschuss statt. Florian Pulter ging aus dieser Wahl als Gruppenführer hervor. Sein Stellvertreter ist fortan Benedict Schulz. Schriftführerin ist Hannah Moll. Kassenwart bleibt „Nathi“ Stuberg. Dieser bilanzierte im Laufe der gut besuchten Veranstaltung für die zurückliegenden zwölf Monate auch eine „positive Bilanz“.

Noch-Jugendleiter Dittmann blickte auf das vergangene Jahr zurück. Zu Beginn des Jahres 2017 sei die Jugendfeuerwehr 26 Köpfe stark gewesen. Nach Beförderungen, Austritten und Neuaufnahmen waren es zum Jahreswechsel vor gut vier Wochen dann noch 24. Die Zahl der Ausbilder sei im selben Zeitraum von neun auf acht gesunken. Nach 20 Jahren im Dienst habe sich Torsten Sommer zurückgezogen.

3401 Dienststunden absolviert

Im vorigen Jahr haben die Mitglieder der Werdohler Jugendfeuerwehr 3401 Dienststunden absolviert. Die Beteiligung bei Übungen lag bei 67,09 Prozent. Jugendfeuerwehr-Leiter Dittmann betonte allerdings, dass knapp zehn Prozent der Fehlenden durch beispielsweise Klassenfahrten oder ihre Kommunion/Konfirmation entschuldigt gewesen seien.

Weiterhin sei die heimische Jugendfeuerwehr aktiv gewesen beim Stadtfest, beim Weihnachtsmarkt, beim städtischen St.-Martins-Umzug. Mitte Dezember haben die Mitglieder der Jugendfeuwehr eine Nachtwanderung durch Eveking unternommen. Einer der Höhepunkte im abgelaufenen Jahr sei darüber hinaus die Mehrtagesfahrt auf die Nordseeinsel Borkum gewesen. Dort habe man Fußball gespielt, eine Stadtrallye veranstaltet, das Watt wandernd erkundet und einen Hochseilklettergarten erobert. Ähnliches stehe für den 4. Februar an. Dann besuche die Jugendfeuerwehr auf Einladung der SPD die Kletterwelt Sauerland auf Rosmart.

Am Samstag, 21. April, werde dann „40 Jahre Jugendfeuerwehr Werdohl“ gefeiert. Näheres verrate er in Kürze.

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