Neuntklässler der Realschule Werdohl absolvieren Praktikum

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Die Neuntklässler der Realschule Werdohl absolvierten zuletzt ein mehrwöchiges Praktikum.

Werdohl - Drei Wochen Praktikum standen für die 72 Schüler der Jahrgangsstufe neun der städtischen Realschule Werdohl an. Die Schüler wählten Jobs in den unterschiedlichen Berufsfeldern aus. Die Spanne reichte von Bankkaufmann über Chemielaborantin bis zur Altenpflegerin.

Besonders gefragt waren allerdings Praktikumsplätze bei heimischen Großunternehmen wie VDM Metals oder Georg Fischer. „Wir sind dankbar, dass so viele heimische Unternehmen, Dienstleister und Einzelhändler bereit sind, Praktikumsplätze zur Verfügung zu stellen. Es wird sich viel Zeit für die Jugendlichen genommen und es gibt teilweise eigene Projekte, in denen die Praktikanten das gewählte Berufsfeld selbstständig erkunden können“, sagt Jannik Klein, Koordinator für Berufsorientierung der Realschule. 

Nach zwei Tagespraktika in der Klasse acht, war das mehrwöchige Praktikum der nächste Baustein des Landeskonzepts „Kein Abschluss ohne Anschluss“, das die Realschule im Bereich der Berufsorientierung verfolgt. 

Besuch des Klassenlehrers und Koordinators

Dazu gehört auch ein Besuch der Praktikumsstellen durch den jeweiligen Klassenlehrer gemeinsam mit dem Koordinator. Die Schüler hatten während des Besuchs die Aufgabe, das Gespräch mit ihrem Lehrer und dem Beauftragten des Betriebs zu leiten. Tipps für Bewerbungsanschreiben und Vorstellungsgespräche, sowie Feedback zum eigenen Arbeiten waren nur einige Inhalte der Gespräche. Diese Informationen sollen in einer Praktikumsmappe festgehalten werden. 

Die Praktikumsplätze mussten sich die Schüler übrigens selbst suchen. Um dafür vorbereitet zu sein, wurden im Vorfeld im Deutschunterricht Bewerbungsanschreiben erarbeitet. 

Gespräch über Ausbildungsplatz

„Hier gefällt es mir gut, besser als in der Schule“, erzählt der 15-jährige Ece Kalay von seinem Praktikum – und dies soll möglichst auch so sein, wie Klein erklärt: „Es geht genau darum, dass die Schüler während des Praktikums einen Schritt auf dem Weg zu ihrem möglichen Traumberuf machen. Denn Aufgabe unserer Schule ist es, die Jugendlichen bestmöglich auf ihre Zukunft vorzubereiten.“ Dabei gelte es den Blick über den Tellerrand zu bieten und schon im Praktikum mögliche Ausbildungsberufe ausfindig zu machen und Weichen zu stellen. 

Dass ein Praktikum dafür eine gute Möglichkeit ist, zeige die Tatsache, dass gleich mehrere Teilnehmer des letztjährigen Praktikums der Realschule eine Ausbildung bei genau diesen Unternehmen gefunden hätten. „Auch dieses Jahr gab es bereits Gespräche über mögliche Ausbildungsstellen“, zeigt sich Klein zuversichtlich, erneut einige Schüler unterbringen zu können.

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