Neulinge auf Schnuppertour

WERDOHL ▪ Ein wenig aufgeregt waren die Fünftklässler bei ihrer gestrigen Begrüßung in der Albert-Einstein-Gesamtschule schon. „Das ist die letzte Schule, die ihr besucht“, brachte es Schulleiter Heinz Rohe in seiner kleinen Ansprache auf den Punkt. Von Jana Peuckert

Um den Neuankömmlingen den Start in die weiterführende Schule zu erleichtern, bekamen die Mädchen und Jungen gemeinsam mit ihren Eltern Gelegenheit, sich einen Eindruck der Gesamtschule zu verschaffen.

Eigens für den Begrüßungstag hatte die Flug-Akrobatik-Gruppe „Fly“, bestehend aus Schülern verschiedener Jahrgangsstufen, ein temporeiches Bühnenprogramm eingeübt. Zu fetziger Musik vollführten die Sportler Sprünge und Figuren auf dem Trampolin und dem Kasten.

Mit der auf dem Flügel gespielten Titelmusik von „Fluch der Karibik“ konnte John Silvers die Anwesenden begeistern. Nach dem Programm versammelten die Klassenlehrer ihre neuen Schüler um sich herum. Dann ging es in die Klassenräume – zum Probesitzen. Mit ersten Materialien ausgestattet fanden sich die Jugendlichen schließlich beim Spielefest, das von der jetzigen fünften Klassenstufe organisiert worden war, ein. Bei Dosenwerfen, Torwandschießen, Kegeln, Mohrenkopfwerfen, Skirennen und Pedalolaufen kamen sich die Schüler mit viel Spaß näher.

Cansu Varli, Melina Bartschat, Lea Michelle Tusche und Michelle Kroll bastelten fleißig Namensschilder für die neuen Schüler. Wenn am 22. August der Startschuss zum neuen Schuljahr fällt, sollen die Schilder auf den Tischen den Lehrern beim Kennenlernen ihrer Schützlinge helfen.

Etwa 900 Schüler werden nach den Sommerferien die Albert-Einstein-Gesamtschule besuchen. Sie werden von mehr als 70 Lehrkräften unterrichtet. An die Neulinge gerichtet erklärte der Schulleiter gestern: „Jede Klasse soll von einem Mann und einer Frau betreut werden.“

Für ein einheitliches Auftreten im Sportunterricht verteilte der Förderverein kostenlos rote T-Shirts mit den Buchstaben AEG – für Albert-Einstein-Gesamtschule – an alle interessierten Neuzugänge. Die Aktion erfreute sich großer Beliebtheit. Viele Mädchen und Jungen drängten sich vor den Tischen, um ja noch ein Shirt zu ergattern.

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