Silvestersingen Versetal: Tradition wird fortgesetzt

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Heinz Bendick, Friedhelm Anders, Arjen Klanderman und Manfred Kehr wollen am 31. Dezember auf jeden Fall von Haus zu Haus ziehen, um den Menschen einen guten Start ins neue Jahr zu wünschen. Sie hoffen dann natürlich auf Verstärkung.

Werdohl - „Wir haben im Vorfeld lange überlegt, ob wir unsere Tradition aufrecht erhalten können. Und falls ja, wo wir unseren Wurstrummel veranstalten sollen“, sagt Manfred Kehr von den Versetaler Silvestersängern. Nach dem Vorbereitungstreffen steht fest: Auch 2014 wird es das Silvestersingen geben.

Zum inzwischen 136. Mal werden die Sänger am letzten Tag des Jahres von Haus zu Haus ziehen, um den Menschen ein „glückseliges neues Jahr“ zu wünschen. Fest steht darüberhinaus auch, dass zu Beginn des kommenden Jahres wieder der beliebte Wurstrummel stattfinden soll.

Nachdem das Stammdomizil der Versetaler Silvestersänger, die Gaststätte Altenmühle, ihre Pforten geschlossen hatte, suchten die Aktiven nach einem neuen Veranstaltungsort. „Die Wahl ist auf das Versetaler Schützenvereinsheim gefallen“, berichtet Manfred Kehr. Dort soll am Samstag, 17. Januar, ordentlich aufgetischt werden. Traditionell wird ein deftiges Mahl serviert: Mettwürstchen, Sauerkraut mit weißen Böhnchen und Kartoffeln stehen auf der Wurstrummel-Speisenkarte.

Lieferant für den winterlichen Schmaus sei dann erstmals die Metzgerei Schapals aus Lüdenscheid, verrät Manfred Kehr.

Doch bevor sich die Silvestersänger mit den genannten Leckereien belohnen dürfen, müssen sie zunächst am 31. Dezember zur Tat schreiten. Treffpunkt ist am letzten Tag des Jahres um 15 Uhr das Vereinsheim des vierten Zuges in Bärenstein. „Wir fangen absichtlich so früh an, damit wir gegen 19 Uhr fertig sind. So kann sich jeder noch ganz in Ruhe auf den Silvesterabend vorbereiten“, verspricht Kehr allen Teilnehmern. Er hofft, dass möglichst viele Sänger – vielleicht sogar Neulinge – zum Gelingen der traditionellen Veranstaltung beitragen. Im vergangen Jahr beteiligten sich rund 20 Männer an der Aktion.

Von Carla Witt

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