Neujahrsempfang in St.-Michael

Peter Dreseler, stellvertretender Vorsitzender des Gemeinderates, begrüßte die Gäste.

Werdohl - Unterdessen sei es Tradition, dass die Gesamtpfarrei St. Michael Werdohl-Neuenrade bei ihrem Neujahrsempfang, welcher immer im Wechsel in Neuenrade und Werdohl ausgerichtet werde, auch die jährliche Pfarrversammlung durchführe, sagte Peter Dreseler zur Begrüßung am Samstagabend . Gut 100 Gäste konnte Dreseler, stellvertretender Vorsitzender des Gemeinderates, dieses Mal begrüßen.

Von Michael Koll

Nach dem Sektempfang zu Beginn, ergriff als Erster Hans-Jürgen Stracke das Wort. Der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates. Der gebürtige Bochumer sprach über die veränderten Anforderungen an eine Gemeinde und beispielsweise konkret über den zu modernisierenden Internet-Auftritt der Pfarrei vor Ort.

Monika Ante, die stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, sprach dann übers Geld. Eine schwierige Entscheidung sei es gewesen, sich für den Abriss der Kirche in Ütterlingsen zu entscheiden. 12 500 Euro habe dann das neue Kirchendach in Neuenrade gekostet. 6000 Euro verschlang das neue Glasdach ded Philipp-Neri-Hauses. Für die Friedhofskapelle St. Michael wurden 4000 Euro ausgegeben. 8500 Euro schließlich flossen in die Renovierung des Jugendheims St. Michael. Dieser Posten wurde allerdings durch Einnahmen von Veranstaltungen bezahlt, nicht durch die Pfarrei.

Gemäß der Kostenvoranschläge würde eine Sanierung von Dach und Pfarrsaal St. Petrus Canisius stolze 100 000 Euro verschlingen. Ante betonte, dass über das weitere Vorgehen in diesem Fall noch keine Beschlüsse vorlägen.

Pater Irenäus forderte die Gemeinde auf, im neuen Jahr im Grundsatz nach vorne zu blicken. Er selbst habe im Zuge der Berichterstattung über den Abriss der Kirche in Ütterlingsen „bewundert, dass Menschen klar Farbe bekennen“. Das habe ihm gezeigt, „ich bin doch kein Einzelkämpfer“. Er habe auch Zuspruch von Mitgliedern des griechisch-orthodoxen und evangelischen Glaubens erhalten in dieser Zeit „und ein Glaubenszeugnis ist heute sehr wichtig“.

Josef Brockhagen vom Förderverein St. Mariä Heimsuchun berichtete vom Stand der Spendensammelaktion für den Neuanstrich der Kirche in Neuenrade.

Rektorin Christel Kringe wies auf das 150-jährige Bestehen der katholischen Werdohler Grundschule hin. Sie hatte fünf Schulkinder mitgebracht, die erstmals ihr Jubiläumslied vortrugen – eine neue Version von Helene Fischers „Atemlos“.

Schließlich hielt Lothar Jeßegus einen Vortrag über den neuen Werdohler Verein, die Flüchtlingshilfe. Für das anschließende Abendessen, eine Suppe – geliefert von den Maltesern –, spenden üblicherweise alle Anwesenden des Neujahrsempfang einen Obolus. In diesem Jahr lud die Pfarrei zum Essen. Die Spenden gehen in diesem Jahr komplett an die Flüchtlingshilfe – und zwar 1268 Euro.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare