Neues Wipptier am Alfred-Colsmann-Platz

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Mike Kernig, Silvia Voßloh und Jürgen Brill (von links) trauten sich nicht, auf dem Wipptier Platz zu nehmen.

Werdohl - Sofort wird es in Beschlag genommen. Ein Junge schaukelt auf dem neuen Wipptier am Alfred-Colsman-Platz. Und seine Mutter hat ihre liebe Müh’, den Kleinen zum Weitergehen zu animieren.

So wird aber der Marktbesuch auch für den Sprößling wieder zur reinen Freude. 

Eine Mutter war es auch, die Bürgermeisterin Silvia Voßloh auf diese Idee brachte: „Eine Bürgerin mit Kindern sprach mich darauf an, wünschte sich an dieser Stelle ein Spielgerät.“ Und auch die Erste Bürgerin der Stadt selbst befindet: „Hier fehlte doch einfach irgendwas – so in der Nähe der Eisdiele und der Stadtbücherei.“ 

Das haben dann auch die Verantwortlichen der heimischen Sparkasse so gesehen. Marktleiter Jürgen Brill und Vorstandsmitglied Mike Kernig ließen sich folglich vom Stadtoberhaupt nicht lange bitten und stellten sich als Sponsor für die Attraktion für Mädchen und Jungen zur Verfügung. Das grüne Fantasietier ist umgeben von einer Gummimatte, die als Fallschutz dienen sollen. Mit den Aufbauarbeiten zusammen hat das Wipptier, so schätzte die Bürgermeisterin bei der gestrigen Präsentation, „gut 2500 Euro gekostet“. 

Dieser kleine Junge hat sich auf den ersten Blick in das neue Spielgerät verliebt – und war kaum noch wegzubewegen.

Doch Voßloh verrät: „Ich habe gleich zwei dieser Tiere bestellt.“ Die Auswahl sei ihr dabei nicht leicht gefallen: „Es gibt so viele verschiedene Modelle“, sagt sie und stöhnt – lächelt dann aber gleichwohl. Für das zweite Wipptier sucht das Stadtoberhaupt indes noch einen Standort: „Es muss eine Stelle sein“, überlegt sie laut, „wo es auch eine Sitzgelegenheit für die Eltern gibt.“ Und noch andere Dinge seien zu bedenken, beispielsweise die Sicherstellung einer Zuwegung für die Feuerwehr im Falle eines Brandes oder Notfalles. 

Dann darf ein Spielgerät möglichst nicht den Weg versperren. Sparkassen-Vorstand Kernig jedenfalls betont: „So wird Werdohl Stück für Stück attraktiver. Das ist ein kleiner Baustein, um den Bürgern ein Einkaufserlebnis in der Innenstadt zu bieten.“ Die Bürgermeisterin stimmt zu und betont, dass auch das zweite Wipptier – manchmal auch Federtier genannt – in der Fußgängerzone aufgestellt werden solle.

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