Ab Dienstag kann jedermann ins Wasser springen

Werdohler Hallenbad eröffnet - einer ging dabei baden

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Das symbolische rote Band durchschnitt Bürgermeisterin Silvia Voßloh zur Eröffnung des neuen Werdohler Hallenbades. Mit dabei waren Bäderbetriebe-Geschäftsführer Frank Schlutow (links) und Aufsichtsratschef Christoph Plaßmann (rechts).

Werdohl - Nach rund zehn Monaten Bauzeit hat Bürgermeisterin Silvia Voßloh am Mittwochnachmittag das neue Werdohler Hallenbad offiziell eröffnet. Die Bäderbetriebe GmbH hat rund 5 Millionen Euro investiert. Bei der Eröffnungsfeier ging ein Teilnehmer nicht ganz freiwillig baden.

Bürgermeisterin Silvia Voßloh freute sich, als eines der wenigen Stadtoberhäupter in der Werdohler Stadtgeschichte ein Bad eröffnen zu können. „Ich bin stolz und glücklich, dass wir es geschafft haben, ein kleines, aber feines Bad zu errichten“, sagte sie bei der offiziellen Eröffnung.

Für Werdohl sei das Bad, das neben dem Freibad in Ütterlingsen entstanden ist, von großer Bedeutung. „Es ist ein wichtiger Baustein für eine lebendige Stadt“, sagte Voßloh.

Vorbildcharakter

Dr. Uwe Allmann, Prokurist der Bäderbetriebe, dankte der Werdohler Politik, die sich aus der Realisierung der Hallenbad-Pläne weitgehend herausgehalten und nur da eingemischt habe, wo es gerechtfertigt gewesen sei. „Daran sieht man, wie Politik auch gehen kann“, sagte er.

Dem niederländischen Unternehmen Pellikaan bescheinigte er, einen „exzellenten Job“ gemacht zu haben. Es sei „pragmatisch und lösungsorientiert“ an seine Aufgaben herangegangen. „Dieses Sportbad wird bestimmt schon bald in ganz Europa kopiert werden“, war Allmann überzeugt, dass das neue Werdohler Hallenbad Vorbildcharakter haben wird.

Bäderbetriebe-Geschäftsführer Frank Schlutow ging bei der Einweihungsfeier nicht ganz freiwillig baden. Dass er in voller Montur ins Wasser geschubst wurde, nahm er aber mit Humor - und sprang wenig später sogar noch einmal kopfüber ins kühle Nass.

Schwellenlos

Das Hallenbad verfügt über ein 25 Meter langes Sportschwimmbecken mit vier Bahnen und einem Hubboden, der eine Verstellung der Wassertiefe auf der halben Fläche ermöglicht. Auch ein Ein-Meter-Sprungbrett wurde eingebaut. Sämtliche Bereiche sind schwellenlos ausgestattet.

Am Freitag, 25. Oktober, können Interessierte das Hallenbad zwischen 9 und 13 Uhr bei einem Tag der offenen Tür kennenlernen; allerdings gibt es dann keinen Schwimmbetrieb. Offiziell in Betrieb genommen wird das Bad am Montag, 28. Oktober, mit Schul- und Vereinsschwimmen. Ab Dienstag kann jedermann ins Wasser springen.

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