Neues Technikzentrum glitzert und wirkt lebendig

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Die Architekten Rüdiger Wilde (r.) und Marc Teichert besprechen letzte Besonderheiten im ersten Obergeschoss des neuen Technikzentrums des Vossloh-Konzerns. ▪

WERDOHL ▪ Zurückhaltend, aber dennoch dynamisch in der Form – so präsentiert sich das neue Technikzentrum des Vossloh-Konzerns nach den Vorstellungen des Unternehmens sowie der Architekten. In Anlehnung an den angrenzenden Bahnhof haben Architekten den Bewegungsfluss vorbeifahrender Züge in ihr Konzept mit einfließen lassen.

Die Betonfassade erhält einen Vorsatz, die Außenwände werden im Sonnenlicht leicht glitzern und dem neuen Gebäude Lebendigkeit verleihen. „Das Technikzentrum dokumentiert die Offenheit und Aufgeschlossenheit des Unternehmens“, erläutert Diplom-Ingenieur und Architekt Rüdiger Wilde.

Zukunftsorientiert ist das Schlagwort, das in diesem Zusammenhang ein Sprecher des Unternehmens aufgreift. In dem neuen Gebäude, das in L-Form an den bereits bestehenden Komplex angeschlossen wird, wird Vossloh seine Forschung und Entwicklung unterbringen. Die Expansion auf dem Werksgelände ist Folge der Wachstumsstrategie des Konzerns und zielt darauf ab, Kundenanforderungen noch besser gerecht zu werden, Qualität und Kompetenz dementsprechend zu erweitern. „Wir wollen dem Kunden die Möglichkeit bieten, sich mit dem Produkt zu identifizieren“, hieß es. Aus diesem Grund wird im ersten Stock des neuen Technikzentrums auch ein so genannter Showroom untergebracht sein, in dem die gesamte Produktpalette des Unternehmens zu erleben sein wird.

Einer besonderen Herausforderung sahen sich die Architekten bei der Planung des Erdgeschosses gegenüber. Die Vibration durch vorbeifahrende Züge nur wenige Meter vom Technikzentrum entfernt könne Einfluss auf die sensiblen Prüfungsmaschinen des Unternehmens haben, die später einmal dort untergebracht werden sollen. „Die Erschütterungen der Bahn mussten ausgegrenzt werden“, so Rüdiger Wilde.

Das Innere des neuen Gebäudes präsentiert sich in erster Linie durch Helligkeit und Offenheit. „Besonders der soziale Aspekt war uns wichtig“, erklärt Rüdiger Wilde. Etwa 100 Mitarbeiter werden auf den 2800 Quadratmetern zunächst Platz finden. „Langfristig ist das Gebäude so angelegt, dass es nochmal aufgestockt werden könnte.“

Noch ist der Innenausbau allerdings nicht abgeschlossen, doch die Arbeiten liegen im Zeitplan. Im zweiten Quartal, so die Planung, wird das Technikzentrum offiziell eingeweiht. ▪ sr

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