Neues Konzept zur Sanierung der Riesei-Sporthalle

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Die Sporthalle Riesei soll nach den Vorstellungen der Stadtverwaltung im nächsten Jahr umfassend energetisch saniert werden.

Werdohl - Die Stadtverwaltung rückt von ihrem bisherigen Plan, zur energetischen Sanierung der Sporthalle Riesei vor die ramponierte Fassade auf neuen Fundamenten eine weitere Fassade zu bauen, wieder ab.

Der Bau- und Liegenschaftsausschuss wird sich in seiner Sitzung am Montag, 7. Oktober, ab 17 Uhr im Rathaus mit einer neuen Variante befassen. Die soll nicht nur besser, sondern mit geschätzten 285.000 Euro obendrein auch preiswerter sein.

Der Ausschuss hatte in seiner Sitzung Ende Mai die von der Verwaltung favorisierte Sanierungslösung kritisiert und eine alternative Variante eingefordert. Die hat ein Werdohler Ingenieurbüro jetzt vorgelegt. Darin wird vorgeschlagen, die alten, beschädigten Fassadenpaneele abzunehmen und durch neue zu ersetzen. Unterm Strich sei diese Variante sogar noch um 35 000 Euro günstiger als die bisher diskutierte, hat das Ingenieurbüro ermittelt.

Schließung notwendig

Die Stadtverwaltung schwenkt deshalb nun um und schlägt dem Ausschuss die Sanierung nach der zweiten Variante vor, obwohl die auch durchaus ihr Schattenseiten hat. „Der Nachteil dieser kostengünstigeren Variante ist, dass die Arbeiten wegen der notwendigen Schließung nicht ohne erhebliche Beeinträchtigung des Schul- und Vereinssports durchzuführen sind“, schreibt die Verwaltung in einem Beratungspapier, das den Ausschussmitgliedern vorliegt.

Weil aber auch die Lüftungsanlage, die Heizung und die Beleuchtung der Sporthalle erneuert werden sollen, werde das nicht weiter ins Gewicht fallen. Die Arbeiten könnten dann zumindest teilweise parallel abgewickelt werden.

Ziel sei es, alle Projekte bei gesperrter Sporthalle im nächsten Jahr in einem Zeitfenster von sechs bis acht Wochen unter Einbeziehung der Osterferien vollständig umzusetzen, heißt es von Seiten der Verwaltung.

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