Neues Feuerwehrgerätehaus am Grasacker: Das plant die Stadt

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Auf dem Grasacker soll ein Feuerwehrgerätehaus gebaut werden, die Stadt will jetzt zuerst den Baugrund untersuchen lassen.

Werdohl – Am 11. November hatte der Rat auf Drängen der CDU beschlossen, Mittel für den Bau des Feuerwehrgerätehauses am Grasacker mit einem Sperrvermerk zu versehen.

Während der Sitzung des Hauptausschusses kommenden Montag, 2. Dezember, wird Fachbereichsleiter Thomas Schroeder die Politik bitten, einen Teil der Mittel vom Sperrvermerk auszunehmen. Die Verwaltung möchte die Beschaffenheit des Bodes begutachten lassen und eine Expertise für die Abbrucharbeiten der Gebäude einholen. 

Altlasten vermutet 

In der Vorlage heißt es dazu: „Über die bisherigen Grundlagenermittlungen hinaus soll ein Bodengutachten in Auftrag gegeben werden, um den Baugrund auf vorhandene Altlasten hin zu prüfen und die Bodenbeschaffenheit zu untersuchen.“ Ein Abbruchkonzept soll gesicherte Informationen über Art und Umfang der zu entsorgenden Gebäudesubstanz bringen. 

Die Gebäude am Grasacker dienten einige Zeit als Unterkunft für geflüchtete Familien.

Finanzielle Auswirkungen sind laut Fachbereichsleiter Schroeder noch nicht verlässlich zu beziffern, da keine aktuellen Angebote vorliegen. Schroeder schätzt die Gesamtkosten für Proben und Gutachten auf 10 000 bis 15 000 Euro. 

Sperrvermerk 

Die Sperrvermerke waren gesetzt worden, um die Verwaltung zur Prüfung eines Investorenmodells zu bringen. Die Stadt Werdohl rechnet mit 8,8 Millionen Euro Kosten für den Bau von zwei neuen Feuerwehrgerätehäusern am Grasacker und auf der Königsburg.

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