Vollzeitstelle im Rathaus

Neuer Stadtplaner für Werdohl: Fünf Bewerbungen liegen vor

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Stadtplanerin Kathrin Hartwig hat Werdohl verlassen.

Werdohl – Die Verantwortlichen der Stadt Werdohl können optimistisch sein: Die Stelle der Stadtplanerin, beziehungsweise des Stadtplaners, wird vermutlich demnächst wieder besetzt werden können.

„Uns liegen insgesamt fünf Bewerbungen vor“, sagt Reinhardt Haarmann, der bei der Stadt Werdohl unter anderem für Personalangelegenheiten zuständig ist. Bis zum vergangenen Wochenende hatten Interessenten Zeit, ihren Hut in den Ring zu werfen. 

Vier Männer und eine Frau möchten für die Stadt Werdohl tätig werden. „Wir werden uns jetzt die Bewerbungen genau ansehen und dann entscheiden, ob wir alle Bewerber zum Vorstellungsgespräch einladen“, kündigte Haarmann an. Eine Entscheidung diesbezüglich solle voraussichtlich in der kommenden Woche fallen, wenn der zuständige Abteilungsleiter Thomas Schroeder aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Ab welchem Datum die Stelle dann wieder besetzt werden soll, ließ Haarmann momentan noch offen. „Das hängt auch ein Stück weit von den Möglichkeiten des ausgesuchten Bewerbers ab.“ Möglicherweise gelte es, eine Kündigungsfrist zu beachten. 

Kathrin Hartwig hat Werdohl Ende Juni verlassen

Die bisherige Stadtplanerin, Kathrin Hartwig, hatte die Stadt Werdohl am 30. Juni nach gut dreieinhalb Jahren verlassen, um eine Vollzeitstelle als Stadtplanerin in einer Stadt im Oberbergischen Kreis anzutreten. Hartwig hatte in Werdohl eine halbe Stelle als Stadtplanerin und eine weitere halbe Arbeitsstelle im Büro der Leader-Region Lenneschiene. 

Ihr Nachfolger, beziehungsweise ihre Nachfolgerin, soll jetzt eine Vollzeitstelle antreten: Die Verantwortlichen der Stadt Werdohl haben beschlossen, künftig mehr Zeit und Geld für die Stadtplanung aufzuwenden. 

Was passiert mit der freien Leader Stelle?

Dagegen ist nicht sicher, ob der leere Platz im Leader-Büro wieder besetzt werden kann: Diese Stelle ist befristet, die Leader-Förderperiode läuft nur noch bis Ende dieses Jahres. Sind dann alle dort angesiedelten Projekte beendet, kann das Regionalmanagement seine Arbeit einstellen. Hier gibt es mit Katharina Biermann zudem noch eine zweite Regionalmanagerin, die vorerst als Einzelkämpferin weitermachen wird.

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