Neuer Rettungswagen für Werdohl

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Landrat Thomas Gemke überreichte die Fahrzeugschlüssel für den neuen Rettungswagen an die Frühschicht der Werdohler Rettungswache.

Werdohl - Die Rettungswache in Werdohl hat einen neuen, umfangreich ausgestatteten Rettungstransportwagen (RTW) erhalten. Er löst ein sechs Jahre altes Vorgängermodell ab.

Antreten zur Fahrzeugübernahme, hieß es für die Frühschicht der Rettungswache Werdohl. Landrat Thomas Gemke sowie Uwe Krischer und Ralf Bohnert vom Regiebetrieb Rettungsdienst des Märkischen Kreises waren gekommen, um dem stellvertretenden Wachenleiter Patrick Sangermann offiziell die Schlüssel für den neuen Rettungstransportwagen (RTW) zu überreichen.

Der neue RTW ersetzt das Vorgängerfahrzeug, das nach sechs Jahren im Dienst jetzt in die Reserve geht. Der neue Wagen ist auf Basis eines Mercedes-Sprinters in Aurich zum RTW ausgebaut worden. Die Anschaffungskosten belaufen sich auf rund 150.000 Euro, ohne medizinisch-technische Ausstattung, die grundsätzlich unabhängig vom Fahrzeug beschafft wird.

Der Rettungswagen hat ein zulässiges Gesamtgewicht von 4,6 Tonnen und einen 190 PS starken Motor. Zur Ausstattung gehören Automatikgetriebe, Motorvorwärmung, Funk- und Navigationssystem mit direkter Übermittlung des Einsatzortes von der Kreisleitstelle, Unfalldatenspeicher, Klimaanlage, Sondersignalanlage mit Frontblitzern, Heckwarnanlage, Luftverwirbelungsbremse, Dieselpartikelfilter, Unfalldatenspeicher, Umfeldbeleuchtung, Kühlschrank für Medikamente, Wärmefach für Infusionen (sie sollen Körpertemperatur haben), Traumabeleuchtung und Befestigungsmöglichkeit für sperriges Patienteneigentum wie zum Beispiel Rollatoren.

Zur medizinisch-technischen Ausstattung gehören insbesondere Absaugpumpe, Beatmungsgerät, Defibrillator, Telemetrie, Kapnometrie, Spineboard, Schaufeltrage, Vakuum-Matratze, Fahrtrage, Tragestuhl und einiges mehr.

In der Rettungswache Werdohl versehen 28 Rettungsassistentinnen und -assistenten Dienst und besetzen zwei dort stationierte Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug für jeweils 24 Stunden am Tag sowie einen Krankentransportwagen für die Rettungsaußenstelle auf Rosmart für die Zeit von 8 bis 16 Uhr.

Ein RTW ist mit zwei Rettungsassistenten beziehungsweise Notfallsanitätern besetzt. Beide RTW zusammen fahren jährlich etwa 2100 Einsätze.

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