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Vollsperrung der B229 in Werdohl aufgehoben: Verkehr rollt halbseitig

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Derzeit läuft die Suche nach der Ursache der Ursache der Unterspülung. Schuld könnte ein defekter oder verstopfter Abwasserkanal in der B229 sein.

Werdohl - [Update 11. Juni 2019] Die Neuenrader Straße (B229) in Werdohl ist nach der Vollsperrung vom Pfingst-Wochenende aktuell zumindest wieder halbseitig befahrbar. Die Straße war unterspült worden, derzeit läuft die Suche nach der Ursache.

Der Löschzug Stadtmitte Werdohl wurde am Freitagabend gegen 19 Uhr zur B229 zwischen Werdohl und Neuenrade alarmiert. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, sahen sie, dass der Teer der Straße bereits Blasen schlug. 

Die 15 Einsatzkräfte begannen damit, die Blasen aufzuklopfen und stellten schnell fest, dass die Neuenrader Straße durch die starken Niederschläge teilweise unterspült war.

Polizei und Straßen.NRW wurden nachalarmiert. 

Der Experte von Straßen.NRW konnte die Straße wenig später nicht mehr für den Verkehr freigeben. Ein abschließendes Urteil sollte ein Gutachter fällen.

Defekter Abwasserkanal die Ursache?

Mittlerweile läuft die Suche nach der Ursache des Schadens. Ein Spezialunternehmen ist seit Dienstagmorgen damit beschäftigt, den in der Neuenrader Straße verlaufenden Abwasserkanal zu untersuchen. Für Martin Hempel, Leiter der Tiefbauabteilung im Werdohler Rathaus, ist denkbar, dass im Kanal aufgestautes Wasser die Asphaltdecke der Straße angehoben hat.

Zumindest halbseitig ist die Straße aber mittlerweile wieder befahrbar. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. "Es war uns wichtig, dass diese vor allem für den Schwerlastverkehr enorm wichtige Straße so schnell wie möglich wieder befahrbar ist", sagte Hempel.

Wie lange der Verkehr über die Baustellenampel geregelt werden muss, ob der Abwasserkanal überhaupt die Ursache ist oder ob noch ganz andere Gründe für die am Freitagabend aufgetretenen Straßenschäden vorliegen - all das ist derzeit noch völlig offen.

Sollte sich die Freigabe oder eventuelle Sanierung des unterspülten Bereichs der B229 hinziehen, hat dies Auswirkungen auf den Schwerlasttransport, da ab dem 1. Juli auch die Bundesstraße 236 zwischen Werdohl und Plettenberg wegen einer Baumaßnahme bis Mitte Oktober gesperrt wird.

Weiterer Einsatz an der B229 im Versetal

Einsatz auf der Bachstraße, die im Versetal parallel zur B229 verläuft. 

20 Kräfte der Löschzüge Eveking, Kleinhammer und Brüninghaus wurden ebenfalls am Freitagabend gegen 19 Uhr alarmiert: An der Bachstraße, die parallel zur B229 im Versetal verläuft, war ein Baum wegen der starken Niederschläge umgestürzt.

Die Einsatzkräfte zersägten den Baum und gaben die Straße wieder frei.

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