Baustelle an B 229 eingerichtet

Versetal: Westnetz arbeitet wieder

Die notdürftige Asphaltdecke wurde bereits am Dienstag abgefräst. Als nächstes wird asphaltiert.
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Die notdürftige Asphaltdecke wurde bereits am Dienstag abgefräst. Als nächstes wird asphaltiert.

Die Firma Westnetz hat an der Bundesstraße 229 erneut eine Baustelle einrichten lassen. Zwischen den Abzweigen Osmecke und im Ehrenfeld fließt der Verkehr seit Dienstag wieder einspurig. Eine Baustellenampel regelt den Verkehr. Wie eine Nachfrage bei der Bauherrin ergab, werden Autofahrer diese Beeinträchtigung aber nicht lange hinnehmen müssen.

Werdohl - „Aktuell wird dort final asphaltiert“, teilt Sprecherin Julia Snelinski mit. Vorangegangen war in dem Bereich die Sanierung einer überregionalen Gasleitung, die bereits seit 2019 läuft. Dafür musste die Straße geöffnet werden. Wegen der kalten Witterung konnten die Arbeiter den Graben im Winter nur notdürftig verschließen. Die Behelfslösung wurde am Dienstag abgefräst. Als nächstes wird die endgültige Asphaltdecke aufgetragen, „dann ist der Bauabschnitt fertiggestellt“. Die Maßnahme soll voraussichtlich bis Ende der Woche abgeschlossen und Straße wieder voll befahrbar sein.

Die Sanierung der überregionalen Gasleitung wird in Richtung Werdohl vorerst nicht fortgesetzt. Seit über einem Jahr arbeitet Westnetz daran, auf einer Länge von gut acht Kilometern die teilweise mehr als 50 Jahre alten Rohre in der B 229 zu erneuern. „Die Gasleitung wird langfristig bis zum Rathaus saniert“, erklärt die Gasnetzbetreiberin. „Aller Voraussicht nach geht es im nächsten Jahr 2022 weiter.“ Warum der Zeitplan angepasst wurde, dazu schweigt Westnetz. Es handele sich um interne Abstimmungen. Sprecherin Julia Snelinski teilte lediglich mit, dass die Bauplanung in enger Abstimmung mit der Stadt erfolgt sei.

Etwas Wartezeit müssen Autofahrer wegen der Baustellenampeln einplanen.

Bis zuletzt hatte es geheißen, dass die gesamte Sanierungsmaßnahme, zu der eine zweite Baustelle in Bärenstein zählt und für die Lenne und Verse unterdükert werden sollen, bis Ende 2021 fertiggestellt sein könnte.

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