Ustea reckt Daumen hoch

Neue Weihnachtsbeleuchtung: Das schafft die Stadt Werdohl an

+
Die Vordächer der Geschäfte in der Fußgängerzone sollen Lichtergirlanden erhalten.

Werdohl - Lückenhaft, zerknittert, einfach kaputt – schön anzusehen war die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt in den vergangenen Jahren nicht mehr.

Und aus Kostengründen hat die Stadt so manchen mit konventionellen Glühlampen bestückten Lichterstern – beispielsweise über der Stadtbrücke – schon gar nicht mehr aufhängen lassen. Das soll sich jetzt ändern: Der Ausschuss für Umwelt- und Stadtentwicklung (Ustea) hat am Dienstagabend den Daumen hochgereckt für eine neue Festbeleuchtung. 

Schon vor zwei Jahren hatte die Politik die Stadtverwaltung beauftragt, ein neues Konzept für eine Festbeleuchtung zu erarbeiten. Dabei solle die energiesparende LED-Technik Verwendung finden, hatte es geheißen. Für das Haushaltsjahr 2019 hatten die Politiker dann auch erstmals 10 000 Euro bereitgestellt. Weitere 20 000 Euro sollen in drei Schritten bis 2022 folgen, sodass eine komplette Erneuerung der Beleuchtung innerhalb von vier Jahren erfolgen könnte. 

Zunächst Girlanden für die Vordächer

Für dieses Jahr schlägt die Verwaltung nun vor, zunächst die Vordächer in der Fußgängerzone, die gerade einen neuen Anstrich erhalten, mit Girlanden aus kleinen LED-Lichtern zu versehen. Das würde rund 4500 Euro kosten. Darüber hinaus sollen am Beginn der Fußgängerzone an der Bahnhofstraße und am Ende der Fußgängerzone an der Sparkasse zwei neue LED-Lichterbögen aufgestellt werden. Dafür entstehen Kosten in Höhe von 300 bis 4400 Euro. 

An den Eingängen zur Fußgängerzone am Busenhof (rechts) und an der Sparkasse sollen LED-Lichterbogen aufgestellt werden.

2020 sollen dann für 10 000 Euro die Bäume auf dem Brüninghaus-Platz, der Stadtspange und gegebenenfalls auf dem Alfred-Colsman-Platz mit LED-bestückten Lichternetzen versehen werden. In den darauffolgenden beiden Jahren sollen noch für jeweils etwa 5000 Euro fehlende Lichternetze sowie neue Lichtersterne beschafft werden. 

Ausschuss stimmt grundsätzlich zu

Das Konzept fand im Ustea-Ausschuss am Dienstag grundsätzlich die Zustimmung der Mitglieder, allerdings wunderte sich Christoph Plaßmann (CDU), dass nicht versucht worden sei, einen Teil der Kosten aus irgendeinem Fördertopf zu decken. Das Heimat-Förderprogramm des Düsseldorfer Scharrenbach-Ministeriums könne doch möglicherweise Geld dafür zur Verfügung stellen, regte der stellvertretende CDU-Fraktionschef an. Bürgermeisterin Silvia Vossloh sicherte zu, die bisher versäumte Prüfung einer Fördermöglichkeit werde nachgeholt. Bis September, wenn sich auch Hauptausschuss und Rat noch einmal mit dem Thema befassen werden, sollte es möglich sein, diese Information einzuholen. 

Dann könnte sich vielleicht auch der Wunsch von WBG-Ratsherr Klaus-Dieter Frick noch erfüllen. Der hatte in der Sitzung nachgefragt, ob sich in Anbetracht der Investitionssumme von insgesamt 30 000 Euro nicht das ganze Beleuchtungskonzept auf einmal realisieren lasse. Das hatte Bürgermeisterin Vossloh aber unter Verweis auf zu wenig Spielraum im aktuellen Haushaltsplan zurückgewiesen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare