Neue Wasserleitung für die Häuser der Werdohler Alpen

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Dietmar Nörthemann (rechts) und Fred Lange (links) von den Werdohler Stadtwerken besprechen mit Wolfgang Monz vom Bauunternehmen Rode, wie die neue Wasserleitung vom Hochbehälter (hinten) hinunter zum Paulstück geführt werden soll. 

Werdohl - Es geht immer nur bergauf: Klosterweg, Auf der Hardt, Haselweg, Am Paulstück. Aus der Frontscheibe des Autos sieht man kurz den blauen Himmel. Hier oben im Werdohler Alpenland verlegen die Stadtwerke eine neue Wasserleitung und Gas gleich mit.

Das Wasser kommt vom noch höher gelegenen Hochbehälter im Wald. Die Stadtwerke-Experten und die beauftragte Baufirma diskutieren die beste Lösung. Ende dieser Woche soll mit den Arbeiten begonnen werden, am Anfang der Woche trafen sich Gas- und Wassermeister Dietmar Nörthemann, der technische Betriebsleiter Fred Lange und Wolfgang Monz von der Plettenberger Baufirma Rode am Paulstück. 

Im Wald steht einer von fünf Hochbehältern der Stadtwerke, dieser hier fasst in zwei Becken insgesamt 300 Kubikmeter Trinkwasser. Das ist nicht viel im Vergleich zu anderen Behältern, für die Bewohner der unterliegenden Straßen ist diese Menge vollkommen ausreichend. 

Blaue Leitung führt durch den Wald

Vom Gebäude des Hochbehälters führt eine blaue Leitung durch den Wald in Richtung Straße. Fred Lange: „Das ist ein im Moment noch oberirdisch verlegtes Steuerkabel.“ Wenn die neue Trinkwasserleitung verlegt wird, verschwindet das Kabel mit in der Erde. 

Das Steuerkabel wird mit in die Erde gelegt.

Nur die Wasserleitung der letzten 170 Meter der Straße Am Paulstück wird erneuert, angeschlossen sind genau sieben Häuser. Die alte Leitung ist von 1952 und besteht aus Gusseisen. Neu verlegt wird ein Kunststoffrohr aus PE. Natürlich werden alle Hausanschlüsse berücksichtigt. Gemeinsam mit Bauunternehmer Wolfgang Monz wurde besprochen, dass die Leitung von oben nach unten erneuert wird. 

Stadt erneuert noch den Abwasserkanal 

Stadtwerke-Meister Nörthemann: „Es macht wirtschaftlich Sinn für uns, gleich eine Erdgasversorgung mit in den Graben zu legen.“ Ein Hausanschluss ist schon verkauft, die anderen Anlieger können sich über die Bedingungen bei den Stadtwerken informieren. 

Wenn die Firma Rode in etwa sechs Wochen Bauzeit Wasser und Gas am Rande der kleinen Straße verlegt hat, rückt das Sondervermögen Abwasser an. Die Stadt wird in Teilen den Kanal in der Straße austauschen. Wie lange das dauern wird, kann Nörthemann nicht sagen, es ist nicht die Baustelle der Stadtwerke. 

Zum guten Ende kommt eine neue Asphaltdecke auf die Straße, die sie an der Stelle auch gut gebrauchen kann.

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