Neue Vermarktungspläne für Werbeflächen

Die Plakate finden sich in großer Anzahl an den Straßen  – mit Erlaubnis.

WERDOHL ▪ Die Vermarktung von Werbeflächen soll womöglich in städtische Hände übergehen. Noch kümmert sich zwar eine externe Firma darum, doch der Vertrag ist bereits zum Ende des vergangenen Jahres ausgelaufen. Veranstalter wie ein Zirkus können aber weiterhin nach erteilter städtischer Erlaubnis für ihre Auftritte werben.

Bislang flossen zirka 3000 Euro pro Jahr von der tätigen Flächen-Vermarktungsfirma in den Stadtsäckel. In der aktuellen Übergangsphase wird zwar wie bislang vermarktet, doch eine Verlängerung des Vertrages ist offenbar nicht in Sicht. „Die machen das weiter, weil wir überlegen, ob wird das mit der Werdohl Marketing GmbH regeln könnte“, erklärt die zuständige Baubetriebshofleiterin Ingeborg Kurlandt. Die städtische Führungskraft sieht in der Beauftragung der städtischen GmbH den Vorteil, dass dann eine Art Wirtschaftsförderung für die Stadt erfolgen könnte. Noch sei aber nicht geklärt, ob die Stadt alleine oder mit der Marketing GmbH in die Werbeflächen-Vermarktung einsteigt. Auf noch laufende Gespräche verweist ebenfalls Werdohl Marketing-Geschäftsführer Ingo Wöste. Noch gebe es hier kein Ergebnis.

Derweil wird in diesen Tagen auf die bevorstehenden Zirkus-Vorstellungen großflächig und in hoher Zahl hingewiesen. Das aber mit Zustimmung der Stadt, betont Kurlandt auf Anfrage. „Die sind auf uns zugekommen und haben die Erlaubnis eingeholt.“ Diese ist an einige Auflagen gebunden. So dürfen die Befestigungen an Laternen eben diese nicht beschädigen. Heißt: Da Draht rostet, wird mit Kabelbindern beziehungsweise ummantelten Draht gearbeitet. Auch der Punkt Verkehrssicherheit zählt. Die Sicht in den Verkehrsraum darf nicht behindert werden, erklärt die Baubetriebshofleiterin. In Einmündungsbereichen sollen keine Plakate aufgestellt werden. In der „ordnungsbehördlichen Verordnung über die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Stadtgebiet Werdohl“ sind die Regeln definiert.

Damit die aufgestellte Werbung nicht in einigen Monaten noch an die Zirkusvorstellungen erinnert, müssen diese zeitnah wieder abgenommen werden. Bislang, so Kurlandt, hätte es keine größeren Probleme oder gar Beschwerden über die überall in der Stadt zu findene Werbung gegeben. „Die halten sich an die Bestimmungen.“

Marco Fraune

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