Rück geht in den Ruhestand

Das ist die neue Sekretärin an der Werdohler Gesamtschule

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AEG-Schulsekretärin Annette Rück (links) hat nach ihrem Eintritt in den Ruhestand einen symbolischen Staffelstab an ihre Nachfolgerin Kerstin Schuppener (rechts) übergeben. Schulsekretärin Nadine Meermann (hinten links) und Schulleiter Sven Stocks begrüßten die neue Mitarbeiterin.

Werdohl – Nach 25-jähriger Tätigkeit im Sekretariat der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG) ist Anette Rück jetzt in den Ruhestand gegangen. Die Nachfolgerin hat ihren Dienst schon angetreten.

„Mir waren immer die Menschen wichtig, die großen wie die kleinen“, sagte Annette Rück. Wenn die Schulsekretärin an ihre Arbeit im vergangenen Vierteljahrhundert zurückdenkt, kommt ihr „nur Positives“ in den Sinn. Natürlich habe es schöne wie traurige Momente gegeben, habe sie Freud und Leid mit dem Lehrerkollegium geteilt. Die Arbeit habe ihr aber stets Freude gemacht. 

Ihren Job bezeichnete sie als „abwechslungsreich“ – wohl eine nette Umschreibung für eine Tätigkeit im Spannungsfeld zwischen Lehrern, Eltern und Schülern. Nicht selten sei es vorgekommen, dass sie „fünf Dinge auf einmal“ habe erledigen müssen. Sich um „kranke Schüler und anstrengende Lehrer“ kümmern zu müssen, sei schon eine Herausforderung gewesen. „Aber ich habe mich immer als Servicekraft empfunden“, blickt die Schulsekretärin zurück. 

Angenehmes Arbeitsklima

Als prägend bezeichnete sie die Zeit in der Schulleiterära von Heinz Rohe. Sie habe das angenehme Arbeitsklima genossen, sagte Rück. 

Jetzt ist die Schulsekretärin mit 63 Jahren in den Ruhestand gegangen. „Wie schnell die Zeit vergangen ist!“, wunderte sie sich. „Und die jungen Kollegen, die inzwischen bei uns unterrichten, könnten meine Kinder sein“, hat sie festgestellt. Den nun begonnenen neuen Lebensabschnitt will Annette Rück vor allem zum Reisen nutzen. In Kürze gehe es nach Ägypten, verriet sie. 

Symbolischen Staffelstab übergeben

Am Donnerstag hat sie einem symbolischen Staffelstab an ihre Nachfolgerin übergeben. Neue Schulsekretärin und damit zweite Kraft neben Nadine Meermann ist seit dem 1. März Kerstin Schuppener. Die ist gelernte Industriekauffrau, hat aber 25 Jahre in einem Möbelhaus als Küchenplanerin gearbeitet. Als das Möbelhaus schließen musste, hatte Schuppener in einem Juweliergeschäft eine neue Arbeit gefunden. 

„Ich habe aber eine vielseitigere Beschäftigung gesucht“, deutete sie an, dass sie diese Tätigkeit nicht wirklich ausgefüllt habe. Die Stelle an der Gesamtschule betrachtet sie nun als Herausforderung.

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