Neue Nutzung für alte Stahltreppe

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In Höhe des ersten Pfeilers könnte die Stahltreppe aus dem ehemaliegen Plaza-Bau die Stadtbrücke auf der nördlichen Seite mit der Lennepromenade verbinden.

WERDOHL - In die Diskussion um die mögliche oder auch nicht mögliche Verwendung der einst am Plaza-Gebäude an der Inselstraße angebrachten Stahltreppe hat jetzt auch Peter Lux eingegriffen.

Von Rainer Kanbach

Gemeldet hat sich damit ein Mann, der sich bereits auf vielfache Weise im Interesse der Stadt Werdohl ehrenamtlich eingebracht hat – unter anderem auch beim Bau des Unterstandes für die Jugendlichen in Pungelscheid und in seiner Funktion als Mitglied des Bürgerstammtisches. Jener Runde, die inzwischen so manches Projekt angestoßen und durchgeführt hat, das sonst mangels finanzieller Möglichkeiten der Stadt nur ein Wunschtraum geblieben wäre.

Schon lange vor dem Abbruch des ehemaligen Plaza-Gebäudes war Peter Lux beim Stadtumbau-Büro an der Freiheitstraße mit einer Eingabe vorstellig geworden. Sein Gedanke: Die Treppe als Verbindung zwischen Lennepromenade und Stadtbrücke zu verwenden. Dabei ist der rührige Rentner von folgender Grundsituation ausgegangen: Fußgänger, die von der Lennepromenade zwischen Goethestraße und Eisenbahnbrücke auf die andere Seite der Derwentsider Straße, beziehungsweise in die Stadt oder zum Bahnhof wollen, „haben keine Chance, die Straße in Höhe des Troges zu überqueren“.

Einerseits sei das wegen des starken Fahrzeugverkehrs zwar gut so, andererseits müsse dies nicht dazu führen, sich keine Gedanken zu machen. Seine Idee scheint daher folgerichtig. Ein großer Teil des auf dem Bauhof-Gelände gelagerten Treppenmaterials könnte eingesetzt werden. Ein Anschluss an den nördlichen Gehweg der Stadtbrücke, entsprechende Fundamente am Boden – und schon wäre die aus Sicht von Peter Lux fehlende Verbindung geschaffen.

Natürlich weiß auch er, dass ein solches Projekt zunächst genau durchgerechnet und auf Fragen der Statik hin überprüft werden müsste. Aber: Er ist überzeugt, dass dieser Lösungsansatz machbar ist. Verwundert zeigt sich Peter Lux einzig und allein darüber, dass die Kommunikation zwischen den Verwaltungsmitarbeitern nicht zu funktionieren scheint, denn sonst hätte Bürgermeister Siegfried Griebsch gewiss nicht vom „Prinzip Hoffnung“ sprechen müssen, was die Verwendung der eingelagerten Stahlteile angeht.

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