Rötelmann erhält „Zuwachs“: Neue Maschine aus Fernost

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Die Firma Rötelmann hat 450 000 Euro in ein neues Horizontales Bearbeitungszentrum investiert.

Werdohl - Das mittelständische Familienunternehmen Rötelmann in Dresel erhielt jetzt „Zuwachs“ in seiner Maschinenhalle. Mit einem Sattelschlepper und anschließend per Mobilkran lieferte das Lüdenscheider Transportunternehmen Kempmann ein rund 17 Tonnen schweres sogenanntes Horizontales Bearbeitungszentrum an.

Bereits am Montag wurde die Maschine in Betrieb genommen, zur Wochenmitte werde die Produktion beginnen, sagt Stefan Wesner, Kaufmännischer Leiter und Prokurist bei Rötelmann.

Das Bearbeitungszentrum soll zukünftig seinen Vorgänger ersetzen und Gehäuse für Absperrarmaturen herstellen. „Wir können in diesem Zentrum eine große Produktpalette herstellen. Je nach Art können wir damit im Zweischichtbetrieb bis zu 500 Werkstücke pro Tag produzieren“, erklärt Stefan Wesner. Mittels einer Förderkette können bis 120 einzelne Werkzeuge in die Maschine eingespannt werden. Damit reagiere man auf die gestiegene Nachfrage auf dem Markt, so der Kaufmännische Leiter, der für Rötelmann im Vergleich zum Vorjahr in 2015 einen 25 Prozent höheren Auftragsbestand aufzeigen kann. Wesner: „Es wurde Zeit für ein neues Bearbeitungszentrum.“

Die neue Maschine hat Rötelmann rund 450 000 Euro gekostet, hergestellt wurde sie von der Firma DMG Mori in Japan. Die Anschaffung gehöre zu einem langfristigen Investitionsplan, mit dem sich das 90 Mann starke Unternehmen auf dem Markt behaupten möchte, erklärt der Prokurist. Bei der Anschaffung des neuen Zentrums habe man auch auf den Energieverbrauch geachtet. „In den letzten Jahren wurde die Energieeffizienz zu einem immer größeren Thema – auch bei uns im Betrieb.“

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