Neue Heizung für das Freibad: Geplante Saisoneröffnung im Mai

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Mitarbeiter der Firma Dieter Ludwig haben im Freibad bereits die alte Heizungsanlage ausgebaut.

Werdohl - Im Freibad haben die Arbeiten zur Erneuerung der Heizungsanlage begonnen.

Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Schlutow geht aber davon, dass die Arbeiten bis zum Beginn der Freibadsaison im Mai abgeschlossen sein werden. „Gleich nach dem Ratsbeschluss haben wir mit den Arbeiten begonnen“, sagte Schlutow. 

Gemeint war der Beschluss des Rates am vergangenen Montag, in Ütterlingsen ein neues Hallenbad zu bauen und in diesem Zuge auch ein Blockheizkraftwerk einzurichten, das Hallen- und Freibad mit Energie versorgen soll. 

Notdürftig reparierte Beckenwasserheizung

Weil nicht sicher ist, ob die mindestens 20 Jahre alte und schon mehrfach notdürftig reparierte Beckenwasserheizung des Freibades noch länger durchhält, beinhaltete der Ratsbeschluss den Einbau des Blockheizkraftwerkes schon in diesem Jahr. 

Die alte Heizungsanlage des Freibades ist mittlerweile ausgebaut, in der nächsten Wochen sollen laut Schlutow die Hochbaumaßnahmen beginnen, die notwendig sind, bevor das Blockheizkraftwerk und eine daran gekoppelte neue Heizung eingebaut werden können. Rund 150.000 Euro investieren die Stadtwerke in diese Maßnahme. 

Wohl keine Verzögerung der Eröffnung

Befürchtungen, dass sich die Eröffnung des Freibades dadurch verzögern könnte, hat Schlutow derzeit nicht. „Das sind ja alles keine Sonderanfertigungen, sondern Standardmodule, die ab Lager verfügbar sind“, beschreibt er die Anlagen zur Gewinnung von elektrischer Energie und Wärme. 

Deshalb gehe er derzeit davon aus, dass die Arbeiten bis Ende April abgeschlossen sein werden. Für die Freibaderöffnung gebe es ohnehin keinen festen Termin, betonte Schlutow. Vielmehr mache der Bäderbetrieb der Stadtwerke den Übergang von der Hallen- zur Freibadsasison von der Wetterlage abhängig. 

„Da gilt es immer abzuwägen, um der Bevölkerung und den Schulen die Möglichkeit zum Schwimmen zu geben“, erklärte Schlutow. Gleichzeitig könnten beide Bäder nicht betrieben werden. 

Aber auch noch aus einem anderen Grund ist eine zu frühe Freibaderöffnung problematisch: 600 Quadratmeter Wasserfläche müssen auf 24 Grad gehalten werden. „Sinkt die Außentemperatur auf sechs Grad oder darunter, können wir das über Nacht nicht mehr gewährleisten, dann kühlt das Wasser im Becken zu stark ab“, erklärte Schlutow.

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