Neue Handtrockner in der Gesamtschule Werdohl

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Sponsoren-Vertreter nahmen gestern die neuen Handtrockner in Augenschein. Gesamtschüler Fynn Bettelhäuser präsentierte die Funktion der Geräte.

WERDOHL ▪ Viel sauberer sei es auf den Toiletten im Foyer der Albert-Einstein-Gesamtschule geworden, freute sich Schulleiter Heinz Rohe am Mittwoch – und präsentierte stolz die vier neuen Handtrockner. Vollgestopfte Abfalleimer, aus denen die Papiertüchern herausquellen, gehören hier der Vergangenheit an.

Die Trockner seien auf Initiative des Elternmitgliedes der Schulkonferenz Thorsten Hänel angeschafft worden. Hänel habe Sponsoren angesprochen und innerhalb kurzer Zeit das Geld zusammenbekommen. Zu den Geldgebern gehörten die Stadtwerke Lüdenscheid, die Stadtwerke Werdohl, die Werdohler Wohnungsgesellschaft, die Firma Heizung und Sanitär Hillbrecht, die Provinzialagentur Kober und die Werdohler Bürgergemeinschaft, berichtete Rohe.

Die Idee, umweltfreundliche Händetrockner statt Papierspender im Waschraum der Toiletten zu verwenden, sei schon einige Jahre alt, erzählte Rohe. Er habe dieses relativ neue System seinerzeit im Flughafengebäude in Dortmund entdeckt und bei der Sanierung der Foyertoiletten im Jahre 2010 dem Schulträger dringend empfohlen. „Die Anschaffung scheiterte damals an den Kosten“, stellte Rohe Fest. Sowohl bei der Sanierung der Jungentoilette im Jahre 2010 als auch bei der Sanierung der Mädchentoilette im Jahre 2011 blieb es bei den Papiertuchspendern.

Auch andere Überlegungen in der Schule, eine Toilettenkraft als Aufsicht einzustellen oder eine Benutzungsgebühr einzuführen, hätten sich aufgrund der Kosten oder rechtlicher Vorbehalte nicht verwirklichen lassen. Die Händetrockner seien der einzig gangbare Weg gewesen, die Situation in den Waschräumen zu verbessern. Am Rosenmontag seien je zwei „dyson airblade Handtrockner“ von den Mitarbeitern der Elektroabteilung der Stadt in der Jungen- und Mädchentoilette installiert worden.

Die Gesamtschule folge damit dem Beispiel einiger Dortmunder Schulen und vieler öffentlicher und privater Institutionen mit viel Publikumsverkehr. Die ausgewählten Handtrockner hätten sich dort schon bewährt. Sie seien robust und pflegeleicht, schalteten sich ohne Knopfdruck automatisch ein und trockneten innerhalb von Sekunden mit einem Luftstrom von hoher Geschwindigkeit die Hände. Außerdem seien die Geräte umweltfreundlich und hygienisch.

Rohe: „Die Schüler haben sich sehr schnell an die neuen Händetrockner gewöhnt und finden sie ausgesprochen angenehm.“

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