Gemeinsame Erklärung

Neue Gerätehäuser für die Wehr: SPD und FDP wollen schnelle Entscheidung

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Werdohl – Teile der Freiwilligen Feuerwehr setzten in der vergangenen Woche ein Zeichen. 

Mit einer Demonstration auf dem Rathausparkplatz wollten sie Unmut darüber äußern, dass die Politik noch keine Entscheidung zum Bau der neuen Gerätehäuser für den Löschzug Stadtmitte am Grasacker und der Löschgruppe Brüninghaus auf der Königsburg getroffen hat.

Dies soll nun zumindest für das Gerätehaus Stadtmitte in der nächsten Ratssitzung am 28. September passieren. Dies ist ganz im Sinne der SPD und FDP, die sich in einer gemeinsamen Mitteilung zu dem Thema äußern: „Den Ratsfraktionen von SPD und FDP ist es sehr wichtig, dass durch zügige Planung und Bau des Hauses die Feuerwehrleute des Löschzuges Stadtmitte und die Jugendfeuerwehr endlich ein schönes, neues Domizil beziehen können.“ 

Gerätehäuser: Bürgermeisterin hat sich klar positioniert

Bürgermeisterin Silvia Voßloh (CDU) hatte sich nach dem Gespräch mit den Wehrkräften klar positioniert und erklärt, sie wolle das Gebäude mit der Stadt als Bauherrin errichten lassen, zudem erste Planungsleistungen bereits in Auftrag gegeben. Ihre Ratsfraktion hatte mit Blick auf das in Rekordzeit errichtete neue Hallenbad in Ütterlingsen immer wieder auch ein Investorenmodell als mögliche Option in die politische Diskussion eingebracht. 

Das Gerätehaus Stadtmitte soll auf dieser Freifläche am Grasacker entstehen. Derzeit wird das Grundstück als Parkplatz genutzt.

Deshalb ist das Planungsbudget von insgesamt 800 000 Euro auch weiterhin mit einem Sperrvermerk durch die Politik versehen, es wurden durch einen einstimmigen Beschluss der Politik zunächst nur 190 000 Euro freigegeben, um wie jetzt erfolgt die ersten Planungsleistungen vergeben zu können. 

Gerätehäuser: CDU sieht keine Differenzen

CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Ohrmann hatte auf Anfrage der Redaktion erklärt, es gebe in Sachen Feuerwehr keine Differenzen zwischen der Bürgermeisterin und seiner Fraktion, dabei auf den einstimmigen politischen Beschluss zur Prüfung des Investorenmodells verwiesen. 

„Es ist im Rahmen der Haushaltsberatungen und Haushaltsverabschiedung möglich, dass Fraktionen bestimmte Dinge mit einem Sperrvermerk versehen. Üblicherweise stimmen dem alle Fraktionen zu. Dies ist auf Antrag der CDU-Fraktion mit den Planungsmitteln von 800 000 für das Gerätehaus Stadtmitte in der Sitzung des Rates im November 2019 auch geschehen. Die SPD und FDP hatten schon damals keinerlei Bedenken, die eingestellten Haushaltsmittel im Haushalt 2020 freizugeben, damit es zu keinerlei Verzögerungen bei Planung und Bau des Gebäudes kommt“, teilen SPD und FDP mit. 

"Untragbare Zustände" sollen schnell enden

Dass es nun zügig und ohne Verzögerungen zu einer Entscheidung kommt, wollen Sozialdemokraten und Liberalen laut Mitteilung übrigens auch für die Löschgruppe Brüninghaus, die „unter untragbaren Zuständen untergebracht“ sei. Deren Situation müsse ebenfalls schnellstens verbessert werden

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