Neue Gasleitung: Darum lässt Open Grid in Werdohl nacharbeiten

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Direkt an der Bundesstraße liegt unterirdisch die Übergabestation der alten auf die neue Westfalengasleitung. Auftraggeber Open Grid Europa lässt die gepflasterte Fläche und die Wiese erneut wiederherstellen.

Werdohl – Anfang September vergangenen Jahres wurde die Westfalengasleitung bei Dresel in einer aufwändigen Nacht-Aktion umgeschaltet.

An genau dieser Stelle sind jetzt wieder Bauarbeiten im Gange: Der Gasnetzbetreiber Open Grid war mit der Qualität der damaligen Herstellung der Oberflächen nicht zufrieden. Helmut Roloff, Pressesprecher der Open Grid Europe in Essen, macht daraus keine große Sache. Der damalige Unternehmer habe die Arbeiten nicht vollständig im Sinne des Auftrags ausgeführt. Deshalb wurde jetzt ein anderes Unternehmen beauftragt, die Oberflächen noch einmal aufzunehmen und sorgsamer nachzuarbeiten. Betroffen ist eine Fläche mit Verbundsteinpflaster und eine Grasfläche. 

Mit der mangelhaften Wiederherstellung der Fahrbahn habe das Energieunternehmen nichts zu tun, sagt OGE-Sprecher Roloff.

Beide Flächen liegen direkt neben der Bundesstraße. Unter der Pflasterfläche liegen Druckregelungsanlagen, die durch einen Revisionsschacht bedient werden können. Die Gasleitung kommt aus Richtung Altena durch eine Furt in der Lenne auf die Fläche in Dresel. Die eigentliche Anschlusstelle liegt unterhalb der Bundesstraße. Die Wiederherstellung der Asphaltoberfläche vor einem Jahr ist ebenfalls nicht gut gelungen, dort sind deutliche Unebenheiten zu spüren und zu sehen. Hier sei aber nicht an eine Nachbesserung gedacht, so OGE-Sprecher Roloff. Dafür sei sein Unternehmen auch gar nicht zuständig, sondern das sei Sache von Straßen.NRW. 

Verbindung zwischen Dortmund und dem Siegerland

OGE hatte im September 2018 begonnen, die Gasleitung zwischen dem Altenaer Stortel und Werdohl-Dresel umzulegen. Die sogenannte Südwestfalenleitung verbindet den Dortmunder Raum mit dem Siegerland. Open Grid hatte festgestellt, dass den Rohren in der damaligen Trasse Gefahr drohte. Sie liefen unter der B 236, auf die zwischen dem TT-Markt und Dresel der Berg drückte.

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