Neue Form der Touristeninformation

Stellten den Block vor: Manfred Hoh (v.l.), Susanne Macaluso, Stefan Groß, Siegfried Gleitsmann und Ingo Wöste. -  Foto: Heinze

WERDOHL -  Ob das Stamm- haus der Familie Vossloh, das Naturklettergebiet Lenneplatte oder die Schweinegruppe, die an die einstige Metzgerei in der Schweinegasse erinnert: Um Tagestouristen die Stadt näher zu bringen, haben die Mitglieder des Arbeitskreises Tourismus sowie die Mitarbeiter der Werdohl Marketing GmbH einen „Abreißblock Sehenswürdigkeiten“ entwickelt. Diesen stellten sie jetzt der Öffentlichkeit vor.

Auf der Vorderseite der einzelnen DIN A4-Blätter, die der Block enthält, findet sich ein farbiger Stadtplan des Innenstadtbereiches. Zahlen von eins bis 22 kennzeichnen die verschiedene Sehenswürdigkeiten. Auf der Rückseite des Stadtplanes erfahren die auswärtigen Besucher, was sich hinter der jeweiligen Zahl genau verbirgt. „Bürgerhaus mit Stuckdekoration, erbaut 1907, aus der Zeit des Jugendstils“ ist beispielsweise zum Maskenhaus zu lesen.

Neben den Sehenswürdigkeiten sind auch Hallen- und Freibad aufgeführt. Auch die Streckenführung der „Lenneroute“ durch Werdohl ist in den Plan eingezeichnet ebenso wie die Anbindung an den Sauerland-Höhenflug.

All jene, die gerne wandern, werden von den Schöpfern des Abreißblockes auf den Flyer „Rundwanderweg um Werdohl“ verwiesen.

Die Abreißblöcke sollen in den kommenden Tagen in Gaststätten, Ferienwohnungen sowie Hotels und Gaststätten als auch am Bahnhof ausgelegt werden, wie Manfred Hoh mitteilte. Auch in der Geschäftsstelle des Süderländer Volksfreundes am Brüninghaus-Platz liegt ein Abreiß-Block aus. Erste Exemplare fanden bereits im Rahmen des Balve Optimums am vergangenen Wochenende interessierte Abnehmer.

Der Abreißblock ist in einer Auflage von 5000 Blättern erschienen. Die Mittel von 1300 Euro für die Herstellung stammen aus dem so genannten Verfügungsfonds des Landes Nordrhein-Westfalen.

Stadtmarketingchef Ingo Wöste erklärte am Rande des Gespräches am Mittwoch, dass es eine Aufbruchstimmung in Werdohl gebe. Er bezeichnete den Stadtumbau als Trendwende und hob die künftige Bedeutung der Lenneroute, des Radweges entlang der Lenne, für die Stadt Werdohl hervor. Radwandern sei derzeit total im Trend. Der Abreißblock sei perspektivisch zu sehen. „Wir können ja nicht erst anfangen uns Gedanken zu machen, wenn in Werdohl alles fertig ist“, waren sich Wöste und die Mitglieder des Arbeitskreises Tourismus einig.

Über die genaue Zahl der auswärtigen Tagestouristen, die jährlich die Stadt an Lenne und Verse besuchen, liegen bei den Verantwortlichen des Stadtmarketings keine Angaben vor.

Von Ute Heinze

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