Dem DRK geht’s wieder besser

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DRK-Ortsverbandsvorsitzender Gerd Teekenbörg (Mitte) zeichnete Stefan Egger (l.) und Steven Külz für zehnjährige Mitgliedschaft im DRK mit einer Urkunde aus. ▪

WERDOHL ▪ Mit Zuversicht blickt der Vorstand des DRK-Ortsverbandes Werdohl in die nähere Zukunft. Das machte Vorsitzender Gerd Teekenbörg während der Jahresmitgliederversammlung des DRK am Mittwoch im Ütterlingser Krug deutlich. Habe man zuletzt – finanziell gesehen – zu einem hohen Prozentsatz von der Substanz gelebt, so gebe unter anderem auch ein starker Mitgliederzuwachs Hoffnung auf namhafte Mehreinnahmen.

Insbesondere die Mitgliederwerbung in 2011 habe laut Gerd Teekenbörg zu einem positiven Ergebnis geführt. Es sei gelungen, 150 neue Fördermitglieder zu gewinnen. Der finanzielle Effekt: Die Beitragseinnahmen können nahezu verdoppelt werden.

Es sei, so der DRK-Vorsitzende weiter, eine Basis geschaffen worden, „mit der man kalkulieren kann“. Gleichwohl gibt es noch eine weitere Position im Finanzplan des Ortsvereins, ohne die das DRK weitaus schlechter dastünde: Hans-Werner Hornung, der schon seit etlichen Jahren mit seiner Haus- und Straßensammlung rund ein Drittel des Rot-Kreuz-Etats beschafft, war auch 2011 erfolgreich. Die beeindruckende Summe von 16 650 Euro konnte er dem Schatzmeister übergeben. Er sei, so hob Gerd Teekenbörg hervor, „unbezahlbar“.

Das Thema „Unterbringung des Fuhrparks“, so der Vorsitzende weiter, sei bis zur endgültigen Lösung zu einem zufrieden stellenden Status gebracht worden. Der Wechsel vom Kalkofen in eine der ehemaligen Brüninghaus-Hallen der Firma Menshen werde positiv bewertet. Die Wartezeit bis zum Wechsel auf das Woge-Anwesen an der Dammstraße sei nicht mehr lang. Im nächsten Jahr „werden wir in der lange entbehrten Situation sein, Fahrzeuge und Schulungsräume unter einem Dach zu haben“, berichtete Teekenbörg. Einen Termin gibt es allerdings noch nicht.

Die Zahl der aktiven Mitarbeiter (15) innerhalb der DRK-Bereitschaft hat sich stabilisiert. Im Berichtszeitraum wurden etliche Sanitätsdienste – etwa beim Werdohler Schützenfest – durchgeführt. Eingesetzt wurden die Rot-Kreuz-Helfer erneut auch während der Münchner Wies’n. Zudem gab es mehrere Übungseinsätze; unter anderem auch gemeinsam mit der Feuerwehr.

Der Soziale Arbeitskreis/Blutspende hat 2011 wieder zwölf Blutspendeaktionen in Werdohl durchgeführt. Ergebnis: Es kamen 1146 Spender; 46 davon waren Erstspender. 84 Männer und Frauen konnten als Mehrfachspender geehrt werden – darunter drei für 75-malige und einer für 150-malige Blutspende. Der Stamm der Helferinnen bei den Blutspendeterminen konnte um drei Frauen aufgestockt werden.

Schatzmeister Walter Scholle gab den nur wenigen erschienenen Mitgliedern einen detaillierten Überblick über die einzelnen Kassenpositionen. Das letzte Geschäftsjahr sei durchwachsen gewesen, doch inzwischen sehe man Licht am Ende des Tunnels. Die Einnahmen lagen 2011 bei knapp 37 000 Euro; die Ausgaben kratzten aber schon an der 53 000-Euro--Grenze. Das ausgewiesene Minus sei durch Entnahme aus der Rücklage abgedeckt worden.

Einer der größten Ausgabepositionen war die Abgabe an den Kreisverband des DRK, so Scholle. Daran werde sich auch im neuen Geschäftsjahr nichts ändern, doch durch die stark gewachsene Mitgliederzahl und den Einsatz von Hans-Werner Hornung sehe man insgesamt besseren Zeiten entgegen. ▪ Von Rainer Kanbach

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