121 neue Krankenbetten für mehr Komfort

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Birgit Greitemann, Stationsleiterin der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation an der Stadtklinik Werdohl, zeigt einer Patientin das neue Bett.

Werdohl - Die Stadtklinik Werdohl hat bereits seit 2015 in die Neuanschaffung von Pflegebetten und Nachtschränken investiert. Mit der kürzlich erfolgten Anlieferung von 48 neuen Betten entsprächen nun alle dem modernsten Standard und auch das letzte mechanisch zu bedienende Bett konnte ausrangiert werden, teilte die Stadtklinik mit. 

Insbesondere Bedienerfreundlichkeit und mehr Patientenkomfort hätten bei der Auswahl der insgesamt 121 neuen Klinikbetten eine entscheidende Rolle gespielt.

„Die Resonanz unserer Patienten und Mitarbeiter ist durchweg positiv“, so Christine Lehnert, Pflege- und Verwaltungsleiterin an der Stadtklinik. Dies bestätigt auch Hertha Siebeking, Patientin der Abteilung für Akutgeriatrie und Frührehabilitation: „Der Komfort ist sehr gut und durch die erhöhten Seitenteile fällt mir das Aufstehen auch viel leichter“, betont sie. Per Handschalter kann sie die Liegefläche entsprechend ihren Wünschen und Bedürfnissen, bequem, einfach und ohne fremde Hilfe verstellen.

Rückenschonendes Arbeiten

Auch die Betthöhe lässt sich individuell elektrisch ändern, sodass den Pflegekräften ein rückenschonendes Arbeiten ermöglicht wird. „Uns ist wichtig, dass auch ältere Patienten gut mit der Bedienung zurechtkommen und bereits im Bett mobilisiert werden können“, erklärt Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Märkischen Kliniken. Denn vor allem bei Senioren ist eine schnelle Mobilisierung das A und O. Eine längere Pflegebedürftigkeit kann so oftmals verhindert werden.

Neben den klassischen Pflegebetten der neuesten Generation wurden auch so genannte Vis-a-Vis Betten angeschafft. Hierbei kann die Pflegekraft das Fußteil des Bettes mit einem einfachen Handgriff wegschieben, so dass der Patient eine bequeme sitzende Position einnehmen kann und seine Füße beim Aufstehen bereits einen sicheren Bodenkontakt haben.

Betten für den Kosovo und die Ukraine

15 neue Niedrigstbetten lassen sich hingegen so tief herunter fahren, dass der Patient keiner Verletzung durch einen möglichen Sturz ausgesetzt wird. Eine weiche Sturzmatte vor dem Bett mindert diese Gefahr zusätzlich. 

Besonders freuen sich die Mitarbeiter der Stadtklinik darüber, dass die alten Betten eine neue Verwendung gefunden haben: Parallel zur Lieferung der neuen erfolgte die Spende der alten Klinikbetten an die Malteser, die eine Lieferung in den Kosovo und in die Ukraine organisieren. Dort werden Betten für den Aufbau und den Betrieb von Krankenhäusern ganz dringend benötigt.

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