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Neubau auf Rosmart teilweise in Betrieb

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Von: Jona Wiechowski

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Ein großes Schild macht auf den Neubau aufmerksam, der teilweise schon in Betrieb genommen worden ist.
Ein großes Schild macht auf den Neubau aufmerksam, der teilweise schon in Betrieb genommen worden ist. © Wiechowski, Jona

Reichlich Betrieb herrscht seit einiger Zeit an der neuen Zustellbasis, die die Post im Gewerbegebiet Rosmart gebaut hat. „Der neue Stützpunkt ist bereits teilweise in Betrieb“, berichtet Britta Töllner aus der Pressestelle der Deutschen Post DHL Group auf Nachfrage. „In den kommenden Tagen ziehen dort die restlichen Zustellbezirke ein.“

Werdohl/Altena ‒ Die Zustellbasis befindet sich in der Nähe der Einfahrt ins Gewerbegebiet und sticht durch das gelbe Erscheinungsbild besonders ins Auge. Gebaut wurde auf dem rund 11.5000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen der Firma MN Kaltformteile und dem Hof Bredde an der Rosmarter Allee seit Mitte September.

Bei der neuen Basis handelt es sich um einen Ersatz für den Zustellstützpunkt in Werdohl und die Zustellbasis in Lüdenscheid. Nach umfangreichen Erdarbeiten, die notwendig waren, um den Höhenunterschied auf dem Grundstück auszugleichen, begannen im Dezember die Hochbauarbeiten. Vor knapp zwei Monaten liefen die Arbeiten der Tiefbauer noch auf Hochtouren; unter anderem die Zufahrt, Rangier- und Parkplätze richteten sie her. Durch das schlechte Wetter hätten sich die Arbeiten etwas verzögert, hieß es damals auf der Baustelle.

Inzwischen scheinen die Arbeiten weitgehend abgeschlossen. Der Neubau auf Rosmart ist eine sogenannte Kombi-Zustellbasis. Heißt: Hier werden Brief-, Verbund- und Paketzustellung unter einem Dach abgewickelt.

Arbeitsplätze sollen durch die Erneuerung übrigens nicht verloren gehen. „Im Gegenteil: Der Neubau auf Rosmart ist ein deutliches Zeichen dafür, dass Deutsche Post DHL in die Region investiert“, erklärte die Pressestelle vor rund zwei Monaten auf Nachfrage. Aufgrund steigender Sendungsmengen im Paketbereich benötige das Logistikunternehmen mehr Platz und mehr Kapazitäten.

Die A45-Sperrung bereite der Deutschen Post/DHL keine besonderen Sorgen – obwohl die Sendungen, die von Rosmart aus verteilt werden, zunächst aus dem Brief- und Paketzentrum Hagen herbeigeschafft werden müssen. „Wir haben die Abfahrtszeiten für die betroffenen Strecken angepasst, sodass der Logistikprozess uneingeschränkt funktioniert“, erklärte damals eine Pressesprecherin.

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