Neuigkeiten vom Alt Werdohl

Mehr regionale Bands

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Markus Niggemann fühlt sich sichtlich wohl im Alt Werdohl. Seit April 2018 führt er die Kneipe, die er von Jürgen „Pöngse“ Krutzsch übernommen hat.

Werdohl - „2020 treten einige Bands, die hier Stammgäste waren, nicht auf“, kündigt Markus Niggemann an. Seit April 2018 ist er der neue Wirt in der Musikkneipe Alt Werdohl. Doch die Konzerte organisiert er nach wie vor gemeinsam mit seinem Vorgänger Jürgen „Pöngse“ Krutzsch.

„Ich will, dass die Leute weiterhin sagen ‘Ich gehe zu Pöngse’. Das macht den Charme der Kneipe ja aus und soll sich auch nicht ändern“, betont Niggemann sogleich. „Pöngse hat hier ja auch 45 Jahre lang sein Herzblut reingesteckt.“

Und doch weiß Niggemann: „Wenn bestimmte Bands zu oft kommen, sind die Leute gelangweilt.“ Deshalb hat er entschieden: „Ich möchte mehr auf regionale Bands setzen und – soweit es geht – verlässlich alle 14 Tage ein Konzert anbieten.“ 2020 nicht in Werdohl auftreten würden demnach Lord Bishop sowie The Vagrants. Und Rob Tognoni gastiere im Alt Werdohl lediglich als Teil der Konzertreihe Go Music mit Martin Engelien.

21 Monate, nachdem Niggemann den Kultladen übernommen hat, steht für ihn fest, dass er das nicht bereut. „Der Laden trägt sich. Aber ich muss ja auch sagen: Ich bin darauf auf nicht angewiesen. Mein Geld verdiene ich nach wie vor als staatlich geprüfter Techniker, meinem Hauptjob.“

Indes: Das Publikum an der Freiheitstraße habe durchaus gewechselt. Durch neue Thekenkräfte seien die Besucher nun auch oft jünger. „Letztens hatten wir hier sogar eine geschlossene Gesellschaft“, verrät Niggemann. „Da hat hier im Alt jemand seinen 30. Geburtstag gefeiert.“

Der Neu-Wirt berichtet: „Außerdem haben die Gäste und ich gemeinsam einen Darts-Club gegründet: drei Frauen und sieben Männer.“ Der 47-Jährige Wirt im Nebenberuf erklärt weiter: „Wir spielen zwei Mal im Monat an wechselnden Tagen“

Seit Oktober gebe es „einen kleinen Einbruch“ bei den Besucherzahlen im Alt Werdohl. Doch Niggemann bleibt zuversichtlich, dass es auch wieder aufwärts geht.

Sein neues Musik-Konzept soll dabei helfen. „Mit regionalen Bands meine ich Combos, die maximal aus Dortmund kommen. Gerne dürfen sich auch Gruppen aus Werdohl melden“, ruft er auf, sich bei ihm oder Pöngse zu bewerben.

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