Kein Schützenfest in Werdohl

Nächster Verein im MK sagt Schützenfest ab ‒ es gibt aber ein Alternativangebot

Das Königspaar Volker Brahmsiepen und Heike Rausch bleibt mit seinem Hofstaat noch ein weiteres Jahr im Amt.
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Das Königspaar Volker Brahmsiepen und Heike Rausch bleibt mit seinem Hofstaat noch ein weiteres Jahr im Amt.

Der Werdohler Schützenverein (WSV) hat sein 190. Schützenfest im zweiten Jahr hintereinander abgesagt. Der Vorsitzende Andreas Schreiber teilte am Freitag offiziell mit, dass das Fest, das vom 2. bis 5. Juli hätte stattfinden sollen, ausfallen wird. Grund ist wie schon im vergangenen Jahr die Corona-Pandemie.

Werdohl ‒ Die neuerliche Festabsage kam – anders, als noch im vergangenen Jahr – nicht besonders überraschend. Bereits im März hatte sich Schreiber wenig zuversichtlich gezeigt, dass das Schützenfest in diesem Jahr würde stattfinden können.

Anfang April hat sich dann der geschäftsführende Vorstand für eine Absage ausgesprochen. Dieser Empfehlung ist der Gesamtvorstand gefolgt, und nach Gesprächen mit seinen größten und wichtigsten Geschäftspartnern – Brauerei, Zeltverleiher und Festwirt – hat der WSV nun die Reißleine gezogen. Das Königspaar, Volker Brahmsiepen und Heike Rausch, und sein Hofstaat trügen die Entscheidung auch mit, betonte der Vorsitzende.

Rückblick auf 2019: Fotos vom 189. Werdohler Schützenfest

Zeltparty kommt mit 80er-Jahre-Hits in Schwung

Schützenfest in Werdohl gestartet: Zeltparty mit der Band Maraton kommt nach einiger Zeit mit 80er-Jahre-Hits so richtig in Schwung
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Schützenfest in Werdohl gestartet: Zeltparty mit der Band Maraton kommt nach einiger Zeit mit 80er-Jahre-Hits so richtig in Schwung
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Zahlreiche Gastvereine füllen Zelt

Der Schützenfestsamstag in Werdohl mit Seniorennachmittag, Kommers, Großem Zapfenstreich und Party am Abend
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Schützenfest geht weiter

Schützenfest-Sonntag in Werdohl: Thomas und Heike verabschieden sich vom Volk
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Schützenfest geht weiter

Der Schützenfest-Montag in Werdohl

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„Ein Schützenfest ist aufgrund der derzeitigen gesetzlichen Lage einfach nicht umsetzbar und wäre auch nicht zu verantworten“, nannte Schreiber den entscheidenden Grund für die Absage. Ein „gesundheitlich sicheres Fest“, sei Anfang Juli einfach noch nicht möglich.

Keine finanziellen Konsequenzen

Eine Durchführung mit weniger Besuchern sei aufgrund der identischen Fixkosten wirtschaftlich nicht darstellbar. Eine Absage zum jetzigen Zeitpunkt habe dagegen für den WSV praktisch keine finanziellen Konsequenzen. „Wir haben zwar keine Einnahmen, aber auch keine Kosten“, sagte Schreiber.

Alternativangebote geplant

Wie schon im vergangenen Jahr will der WSV versuchen, seinen rund 800 Mitgliedern Alternativangebote zu machen. „Es wird wieder ein Biergeschenk geben, und auch das virtuelle Vogelschießen soll wieder stattfinden“, kündigte Schreiber an. Je nach Pandemielage seien auch kleinere Kompanieveranstaltungen denkbar. „Ich hoffe, dass wir dann nächstes Jahr wieder wie gewohnt Schützenfest feiern können“, sagte der Vorsitzende abschließend.

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