Noch Restarbeiten

Nächste Vollsperrung: Wichtige Verbindungsstraße im MK bald wieder dicht

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Schon zum zweiten Mal in diesem Jahr macht der Landesbetrieb Straßen.NRW den Höhenweg (L 655) wegen Bauarbeiten dicht.

Werdohl/Altena – Am Wochenende, 10. und 11. Oktober, soll die Hauptverkehrsstraße zwischen Lüdenscheid, Rosmart und Werdohl vollständig gesperrt werden. Ab 7 Uhr wird am Samstag für Autofahrer aus Werdohl kein Durchkommen mehr möglich sein. Lüdenscheider oder Altenaer kommen über die Straße nicht mehr in die Stadt an Lenne und Verse. 

Zusätzlich zur Vollsperrung wird der Kreisverkehr auf Rosmart halbseitig gesperrt. Ein 400 Meter langes Stück der L 694 nach Altena ereilt dasselbe Schicksal. Zwischen Lüdenscheid und Rosmart wird der Verkehr daher mit einer Baustellenampel geregelt. 

Nacharbeiten der Fahrbahnsanierung

Grund für die zweitägige Vollsperrung sind Nacharbeiten der Fahrbahnsanierung im Sommer. Von Mitte Juli bis Mitte August hatte Straßen.NRW die Asphaltdecke der L 655 auf einer Länge von 1,1 Kilometern sanieren lassen. Es ging um den Streckenabschnitt zwischen dem Kreisverkehr Rosmart und der Einmündung Hölzerne Klinke. Nur diesen Bereich betrifft auch die neuerliche Vollsperrung. 

Hinweisschilder stehen in Werdohl bereits und weisen die Autofahrer auf die Vollsperrung des Höhenwegs hin, die für das Wochenende geplant ist.

Die Bereiche des Kreisels sowie die Ausfahrten in Richtung Lüdenscheid und Gewerbepark waren im Zuge der Arbeiten ebenfalls erneuert worden. Allerdings kam es bei der Bauausführung zu Verzögerungen: Die Asphaltdecke konnte bis zur Freigabe der Straße Mitte August zwar fertiggestellt werden, die Leitplanken beispielsweise wurden aber noch nicht aufgebaut. Zudem fehle in Teilbereichen die Fahrbahnmarkierung, erklärte Andreas Berg, Sprecher von Straßen.NRW. 

Vollsperrung: Arbeiter können schneller agieren

Dies will Straßen.NRW am Wochenende nachholen. Unter Vollsperrung sei dies am sinnvollsten, denn die Arbeiter hätten dadurch mehr Platz und könnten schneller agieren, sagte Berg. Die Planken würden auf diese Weise schneller aufgebaut als unter halbseitiger Sperrung und mit einer Baustellenampel. Zudem werde durch die Sperrung am Wochenende der Berufsverkehr nicht beeinträchtigt, erklärte Berg. 

Die eigentlichen Bauarbeiten auf dem Höhenweg sind seit Mitte August beendet.

Es gibt aber einen weiteren Grund für die Sperrung: Straßen.NRW geht bei den Markierungsarbeiten laut Berg neue Wege. Es handele sich um eine Art „Pilotprojekt“. Die Linien werden nicht wie sonst üblich auf die Deckschicht des Asphalts aufgebracht, sondern in die Fahrbahn eingelassen. Das bedeutet, dass am Wochenende eine Fräse zum Einsatz kommen muss, die Vertiefungen in die Fahrbahndecke fräst. Ziel ist es, dass sich häufig überfahrene Quermarkierungen, zum Beispiel Haltelinien am Kreisverkehr, nicht mehr so schnell abnutzen und länger halten. Die Längsmarkierungen werden nicht in den Asphalt eingelassen. 

Erneut Probleme im Versetal?

Bei der vierwöchigen Sperrung im Sommer kam es zu teils massiven Staus, denn die Umleitung führte durch das Versetal, wo es ebenfalls mehrere Baustellen gibt. Entlang der B 229 lässt Gasnetzbetreiberin Westnetz eine überregionale Gas-Versorgungsleitung erneuern. Die Umfahrung des Höhenwegs führt auch am Wochenende durch das Versetal. Vermutlich wird dann aber nicht so viel auf den Straßen los sein wie werktags.

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