Familienfest zum zehnjährigen Bestehen des NHZ

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Für die Kinder gab es Spielangebote.

Werdohl - Die eigentlich fürs gesamte Wochenende vorhergesagte Sonne kam erst Sonntagmittag im Sauerland an. Und damit kamen auch mehr Besucher zum Nachbarschaftshilfezentrum in Ütterlingsen. Dort wurde von 11 bis 18 Uhr das Zehnjährige dieser Einrichtung gefeiert, welche schnell zum Erfolgsmodell wurde und in Werdohl bereits zwei weitere Einrichtungen nach sich gezogen hat.

Die Bewohner saßen auf ihren Balkonen oder vor dem Haus, ließen sich frisch Gegrilltes und erfrischende Getränke schmecken. Dabei sonnten sie sich und blickten zufrieden auf das Geschehen um sie herum. Gekommen waren nicht nur Verwandte und Freunde sowie Nachbarn. Auch Mitglieder des Schwimmvereins SV 08 hatten den Weg an die Danziger Straße gefunden, um dort an einem Stand Buttons nach Wunsch anzufertigen und hungrige Naschkatzen mit Popcorn zu verwöhnen.

Vertreter des städtischen Familienzentrums Wunderkiste schminkten Mädchen und Jungen, die sich für einen Tag in jemand anderes verwandeln wollten. Die Frauen des Rucksack-Projektes boten türkische Spezialitäten an einem reichhaltigen Büfett an. Kinder der Ütterlingser Martin-Luther-Grundschule führten akrobatische Kunststücke auf. Und die DJK-Tanzmäuse präsentierten eine Tanzeinlage. Clown Stielou aus Plettenberg erfreute die Festgäste.

Der Lüdenscheider Graffiti-Künstler Yves Thomé fertigte mit Jugendlichen Schriftzüge ihrer Vornamen auf kleinen Leinwänden an. Der CVJM aus Lüdenscheid hatte zahlreiche Spielgeräte zur Verfügung gestellt. Ein Schätzspiel sowie zahlreiche Kuchen und Torten – gebacken von Mitarbeitern der Woge und des Pflegedienstes Liebeskind sowie Freunden – rundeten das Programm ab.

Die Stimmung war ausgesprochen gut. Es entwickelte sich ein wahres Familienfest. „Meine Oma wohnt ja auch hier. Da wollte ich auch einmal vorbeischauen heute“, sagte ein Gast. Er ergänzte: „Was ich so toll hier finde ist, dass die viel für die Bewohner anbieten. Beim Bingo zum Beispiel bleiben die Senioren geistig fit. Das ist toll.“ Er betonte: „Hier werden die Menschen nicht nur verwahrt.“

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