Treffen der Einzelhändler

Nach WK-Schließung: Was wird aus verkaufsoffenem Sonntag?

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Das WK Warenhaus in Werdohl schließt Ende Juni.

Werdohl – Bei einem Treffen des Netzwerks Einzelhandel in dieser Woche wurden in erster Linie die Veranstaltungen des laufenden Jahres besprochen.

Die Entwicklungen rund um die WK-Schließung könne man nur beobachten, so Claas Marienhagen vom Stadtmarketing, die Einzelhändler im Netzwerk würden spontan reagieren, wenn es soweit sei. Fest geplant ist das Stadtfest am 6. Juni, dabei werde noch mit Beteiligung des WK Warenhauses gerechnet. Auch WK-Geschäftsführer Peter Ebener war bei dem Treffen der Einzelhändler anwesend. Bekanntlich wird das Haus Ende Juni schließen. 

Ob und wie allerdings der verkaufsoffene Sonntag im Herbst stattfinden wird, könne im Moment noch niemand sagen. Der Termin sei jedenfalls gesetzt, so Marienhagen. 2019 habe er beobachten können, was für ein starker Publikumsmagnet das WK für diesen Sonntag im Herbst war. Aber im Handel müsse man aktuell auf die Situation reagieren und Anpassungen vornehmen. 

WK "identitätsstiftend" 

Das WK sei bislang „identitätsstiftend“ für Werdohl gewesen, so Marienhagen, wie es ohne das Warenhaus weitergehe, müsse man abwarten. Einige Händler würden vielleicht von der WK-Schließung profitieren, wenn sie damit alleinige Anbieter bestimmter Waren in Werdohl würden. Insgesamt werde der Einzelhandel durch die WK-Schließung wahrscheinlich eher verlieren. 

Wie die Händler auch beobachtet Marienhagen für das Stadtmarketing die Entwicklungen rund um die WK-Immobilie. Die jüngst in dieser Zeitung vorgestellten Ideen der Werdohler Immobilienhändler Harun und Hakan Cici seien interessant, so Marienhagen auf Nachfrage. Es sei allerdings verwunderlich, dass die beiden Männer noch nicht mit der Besitzerin des Gebäudes gesprochen hätten.

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