Nach Verpuffung in Stadtklinik: Patient weiter in Lebensgefahr

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Der Rettungshubschrauber landete auf dem Parkplatz Langer Kamp in Altena.

Werdohl – Nach der Verpuffung am Montagabend in einem Patientenzimmer in der Stadtklinik, stellt die Polizei die Ermittlungen wegen des fahrlässigen Herbeiführens einer Brandgefahr ein.

Das teilte ein Pressesprecher am Dienstagnachmittag auf Anfrage mit. 

Ein Patient, der über eine Maske an ein Sauerstoffgerät angeschlossen war, hatte die Verpuffung herbeigeführt, weil er sich eine Zigarette angezündet hatte. Durch den Kontakt der Glut mit dem reinen Sauerstoff kam es zu einer Stichflamme. 

Hubschrauber muss in Altena landen

Der 68-jährige Werdohler erlitt schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik verlegt werden. „Der Zustand des Verletzten ist weiterhin lebensbedrohlich“, teilte die Polizei mit. 

Der Rettungshubschrauber musste übrigens in Altena am Langen Kamp landen, weil Werdohl aktuell über keinen Nachtlandplatz verfügt. In der Vergangenheit waren Hubschrauber auch nachts häufiger in der Nähe des Goethe-Parkplatzes am Lenneufer gelandet. Warum dies am Montag nicht möglich war, blieb zunächst noch unklar. 

Hausordnung Bestandteil des Behandlungsvertrags

In der Stadtklinik herrscht, wie in allen öffentlichen Gebäuden, seit vielen Jahren Rauchverbot. „Das haben wir auch in unserer Hausordnung noch einmal festgehalten. Diese ist Bestandteil des Behandlungsvertrages, den jeder Patient unterschreibt, wenn er aufgenommen wird“, erklärte Corinna Schleifenbaum, Sprecherin der Märkischen Kliniken, zu denen die Stadtklinik gehört, auf Anfrage. Weil der 68-Jährige mit dem Rettungswagen in die Klinik gekommen sei, habe er die Unterlagen auf der Station erhalten und unterschrieben.

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