Nach Unterspülung: Darum verzögert sich die Freigabe der Neuenrader Straße

+
Am Freitag ruhte der Betrieb auf der Baustelle aufgrund des Brückentages. Nächste Woche sollen die Arbeiten aber fortgesetzt und zu Ende gebracht werden.

Werdohl - Autofahrer müssen auf der Neuenrader Straße (B 229) in Werdohl derzeit noch etwas Geduld aufbringen. Die Reparaturarbeiten nach der Unterspülung der Straße konnten noch nicht wie vom Landesbetrieb Straßen.NRW angekündigt in dieser Woche zu Ende gebracht werden.

Allerdings stehen sie kurz vor dem Abschluss. 

Am Pfingstwochenende hatte Straßen.NRW die wichtige Verbindungsstraße zwischen Werdohl und Neuenrade im unteren Bereich etwas oberhalb der VDM-Kreuzung vorübergehend gesperrt, weil sie nach starken Regenfällen stellenweise unterspült worden war. Dreieinhalb Tage lang war die Straße auf diesem Abschnitt nicht passierbar, dann gab der Landesbetrieb die Strecke wenigstens halbseitig wieder frei. Der Verkehr wurde mit Baustellenampeln geregelt. 

Abwasserkanal als Ursache

Währenddessen begann die Suche nach dem Grund der Unterspülung. Recht schnell konnte ein Spezialunternehmen den in der Straße verlaufenenden Abwasserkanal als Ursache ausmachen. „Im Kanal hat sich ein Rückstau gebildet, das Wasser ist dann durch alle möglichen Öffnungen in den Straßenkörper eingedrungen und hat die Asphaltdecke angehoben“, erklärte am Freitag Martin Hempel, Chef der Tiefbauabteilung im Werdohl Rathaus. Der Grund für die Verstopfung sei nun beseitigt und auch ein Kanalschacht erneuert worden. 

Die Arbeiten auf der talseitigen Hälfte der Straße konnte ein Meinerzhagener Straßenbauunternehmen schon abschließen. Jetzt steht noch die Fertigstellung der bergseitigen Hälfte aus. Doch auch dort sind die Arbeiten schon weit fortgeschritten. Eine Freigabe der Straße bis Mitte der nächsten Woche erscheint realistisch.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare