Nach SV-Bericht: Ruhe im Garten an der Waldstraße

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Familie Herdes kann ihren großen Garten mit Swimmingpool nun wieder ausgiebig genießen.

Werdohl - Ernst-Wilhelm Herdes hatte am vergangenen Wochenende Ruhe in seinem Garten an der Waldstraße. Direkt nach Erscheinen des Berichts im SV seien keine Bälle mehr vom benachbarten Bolzplatz in den Garten der Familien Herdes geflogen.

Auch vom Besuch der Bürgermeisterin waren Herdes sehr angetan: „Sie hat sich sehr für unser Problem interessiert und berichtet, welche Lösungsvorschläge sie hat.“ 

Die beiden Familien Herdes haben seit Jahren das Problem, dass vom benachbarten Bolzplatz besonders am späten Abend und am Sonntag Lärm ausgeht. Immer wieder flögen Bälle in den Garten, junge Männer beträten ohne um Erlaubnis zu fragen das Grundstück und suchten im Garten nach dem Ball. Die Verbotszeiten für den Bolzplatz würden nicht eingehalten, Teile der Anlage seien kaputt. 

Kein Ball mehr seit der Veröffentlichung 

Direkt nach Veröffentlichung des Berichts sei am Wochenende darauf kein einziger Ball in den Garten geflogen. Ernst-Wilhelm Herdes hatte die Diskussion darüber in einer Facebook-Gruppe verfolgt und kam zu dem Schluss: „Da hat sich vielleicht der ein oder andere Jugendliche Gedanken über sein Tun gemacht.“ Offensichtlich sei der Bericht auch von Nutzern des Platzes gelesen worden. 

Zufrieden mit Voßloh-Besuch

Auch der Besuch von Bürgermeisterin Voßloh wurde von Familie Herdes sehr positiv aufgenommen: „Wir sind zufrieden, sie war unserer Sache gegenüber sehr zugänglich.“ Silvia Voßloh habe zugesagt, dass die private City-Streife auch den Bolzplatz in die Route mit aufnehme. Eine in der Nähe wohnende Mitarbeiterin des Ordnungsamtes werde im Rahmen ihres Außendienstes den Bolzplatz kontrollieren. Nach der Sanierung der Fassade der Turnhalle Königsburg würden Schilder angebracht, die auf die Betretungszeiten des Platzes unübersehbar hinweisen würden. Das kaputte Netz neben dem Fußballfeld werde repariert, eine Lücke zwischen Netz und Pfeiler geschlossen. 

Herdes haben von vielen Seiten Verständnis erfahren, aus dem Bekanntenkreis seien sie aufgrund der Berichterstattung unterstützt worden. Ernst-Wilhelm Herdes: „Der Artikel im Süderländer hat richtig viel bewirkt.“

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