Körperlich längst noch nicht fit

Nach schwerer Corona-Erkrankung: Werdohler Bürgermeister zurück im Rathaus

Seinem gediegenen Kleidungs-Stil bleibt Späinghaus auch während Corona treu, auch wenn er gezwungen ist, bequeme Sportschuhe zu tragen. Eines der Covid-19-Symptome ist bei ihm eine schmerzhafte Empfindlichkeit der Füße. Gewicht verloren hat er auch.
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Seinem gediegenen Kleidungs-Stil bleibt Späinghaus auch während Corona treu, auch wenn er gezwungen ist, bequeme Sportschuhe zu tragen. Eines der Covid-19-Symptome ist bei ihm eine schmerzhafte Empfindlichkeit der Füße. Gewicht verloren hat er auch.

Andreas Späinghaus hat am Montag, 15. Februar, seine Amtsgeschäfte als Bürgermeister der Stadt Werdohl wieder aufgenommen. Sein letzter Arbeitstag war der 23. Dezember 2020. 53 Tage lang war er krankgeschrieben, er litt und leidet weiterhin an den Folgen einer besonders hartnäckigen Covid-19-Infektion.

Am Sonntag habe er sich von seiner Frau einen seiner geliebten Plattenspieler ins Bürgermeister-Büro tragen lassen, am Montag sei er durchs Haus gegangen, um einige der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu begrüßen. Danach habe er „ganz normal“ mit der Arbeit begonnen.

Eine Verwaltungsratssitzung, also die Besprechung mit den wichtigsten Abteilungsleitungen im Hause, soll erst kommenden Montag vor der Ratssitzung stattfinden. An dem Montag wird abends im Festsaal Riesei der Haushalt verabschiedet, dazu werden nur die Hälfte der Ratsmitglieder zu einer coronakonformen Sitzung zusammenkommen. Während die Nachbarstädte die politische Arbeit in Räten und Ausschüssen längst wieder aufgenommen haben, ist man in Werdohl weiterhin ganz besonders vorsichtig.

Der Bürgermeister geht am Stock

Späinghaus hat persönlich so schwerwiegende Erfahrungen mit seiner Erkrankung gemacht, dass er besonders sensibilisiert ist. Während er früher in der Lage war, eine 20-Kilometer-Strecke Nordic Walking zu gehen, schaffe er momentan vielleicht eineinhalb Kilometer. Dabei gerät er immer wieder hörbar in Kurzatmigkeit. Der Bürgermeister geht am Stock, die Füße schmerzen ihn bei jedem Schritt.

Dennoch fühle er sich in der Lage, am Schreibtisch im Rathaus zu arbeiten. Viele wichtige Themen liegen vor ihm, so geht es um Rosmart 2.0, das Südosteuropa-Integrationsprojekt, die Schul-Digitalisierung und ein Weiterkommen im Bereich der Innenstadtgestaltung.

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