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Nach langer Pause: Veranstalter ziehen positives Fazit zum Apfelfest

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Von: Michael Koll

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Zufrieden mit dem Apfelfest auf dem Hof Crone waren nicht nur die großen und kleinen Besucher, sondern auch die Veranstalter.
Zufrieden mit dem Apfelfest auf dem Hof Crone waren nicht nur die großen und kleinen Besucher, sondern auch die Veranstalter. © Michael Koll

„Jetzt hoffen wir, das Apfelfest wieder regelmäßig durchführen zu können – ohne solch merkwürdige Pausen“, sagt Gerd Eppe. So fiel das Fazit in diesem Jahr positiv aus.

Werdohl – Eppe ist Mitarbeiter des Naturschutzzentrums Märkischer Kreis hatte vor 27 Jahren gemeinsam mit dem Werdohler Landwirt Christian Crone die Idee zu dieser längst zur Tradition geworden Veranstaltung, die 2020 und 2021 nun erstmals – aufgrund der Covid19-Krise – ausgebremst worden war.

„Es war nach der Pandemie nun etwas mühsam, das Fest vorzubereiten“, lässt er sich in die Karten schauen. „Einige der angestammten Standbetreiber haben ihr Geschäft eingestellt in den vergangenen drei Jahren. Andere hatten den Termin nicht mehr fest im Kalender stehen und waren anderweitig verpflichtet. Und einer hatte jetzt eine Knie-Operation im Krankenhaus“, konkretisiert Eppe.

Nach all den Irrungen und Wirrungen im Vorfeld kam dann am Samstagabend auch noch ein Regenschauer, den Eppe „nicht so spaßig“ fand. Doch am Ende „hat ja doch alles relativ gut geklappt“, zieht er schließlich ein positives Fazit: „Das Wetter hat am Sonntag ja brav mitgespielt und über die Resonanz kann man wirklich nicht meckern.“

Erneut waren hunderte, wenn nicht tausende Besucher auf den Dösseln gekommen, um mit Äpfeln, Kartoffeln, Klängen des Versetaler Musikzuges und einigem mehr einen vergnüglichen Sonntag zu verleben. Und so atmet Eppe tief durch und schiebt ein finales „Es war gut“ hinterher.

Auch Gastgeber Christian Crone war am Montagmorgen hörbar erleichtert: „Alle sind froh und glücklich“, sagte er – und fast klang es wie ein Seufzen. „Als wir am Samstagabend im Matsch wegrutschten, dachte ich noch ‘Oh Gott, oh Gott’.“ Doch dann kam die Sonne wieder hervor „und auch all die neuen Standbetreiber haben sehr schön mitgemacht und mit uns an einem Strang gezogen“.

Crone betont: „Zu den Neulingen auf dem Apfelfest gehörte beispielsweise die Brot-Sommeliere Elisabeth Vielhaber aus Stockum, die sich mit ihrer gesamten Familie – neben dem üblichen Wochenend-Geschäft, das sie haben – auf dem Dösseln richtig ins Zeug gelegt hat.“

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