Nach Kettensägen-Streit: Schalksmühler hat Klinik verlassen

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Nach der Auseinandersetzung musste der Schalksmühler mit einem Rettungshubschrauber des ADAC ausgeflogen werden.

Schalksmühle - Nach dem blutigen Kettensägen-Streit am Gartenzaun einer zwangsversteigerten Immobilie Ende Februar im Bereich Schnarüm/Römerweg, bei dem ein Schalksmühler schwer verletzt worden war, hat der 54-Jährige die Spezialklinik in Dortmund mittlerweile verlassen.

„Der Schalksmühler befindet sich auf dem Weg der Genesung. Die Ermittlungen zum Strafverfahren dauern weiterhin an“, sagte Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Polizeibehörde Märkischer Kreis, auf Anfrage unserer Zeitung am Mittwoch.

Der 54-Jährige hatte bei der Auseinandersetzung schwere Schnittverletzungen an beiden Unterarmen mit hohem Blutverlust erlitten und musste mit einem Rettungshubschrauber ausgeflogen werden.

Hubschrauber-Einsatz nach Streit

Zuvor soll er nach derzeitigem Ermittlungsstand von Polizei und Staatsanwaltschaft mit einer langen Hartplastikstange in der Hand auf den neuen Miteigentümer der Immobilie, einen 37-Jährigen aus Werdohl, sowie dessen Vater zugestürmt sein, die mit der Kettensäge Arbeiten am Zaun durchführten.

Als der 54-Jährige sich dem Werdohler näherte, habe sich dieser am Zaun in einer beengten Position in der Hocke befunden und sich mit laufender Säge erhoben.

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