Nach dem Freitagsgebet zur Berufsberatung

Selcuk Ünal vom imap-Institut, das im Werdohler Integrationsprojekt Wip el ele engagiert ist, moderierte gestern Nachmittag in der Moschee eine Veranstaltung zur Berufsberatung für türkische Jugendliche.

WERDOHL ▪ „Alle türkischen Jugendlichen wollen Kfz-Mechatroniker werden, dabei gibt es in Deutschland doch 350 Ausbildungsberufe“, so leitete Dr. Alois Becker von der Akademie Klausenhof eine Berufsberatung für Werdohler türkische Jugendliche in der Moschee ein.

Direkt nach dem Freitagsgebet hatten die Leiter der Gemeinde zusammen mit dem Weiterbildungswerk Klausenhof und dem imap-Institut die Jugendlichen und einige Väter in einen Versammlungsraum in der Moschee eingeladen.

Neben Dr. Becker, dem Leiter des Weiterbildungswerkes, waren Vertreterinnen des Berufbildungswerkes der Kreishandwerkerschaft und der Handwerkskammer nach Werdohl gekommen. Ein SIHK-Vertreter war verhindert, Informationen der Arbeitsagentur gab es auch von Dr. Becker.

Die Akademie leitet mit dem imap-Institut im Großraum Rhein-Ruhr das vom Europäischen Sozialfonds geförderte Programm „Kolay Gelsin! - Ausbildungstag in der Moschee - Eine Chance auf (d)einen Ausbildungsplatz“. Insgesamt 75 Moscheen werden mit örtlichen Partner besucht.

Volker Heyn

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