Arbeiten gerade erst beendet

Nach dem Hochwasser: Versetaler Schützen müssen Vereinsheim erneut renovieren

Frank Herber, Vorsitzender der Versetaler Schützen, rückt den Wasserschäden an den Innenwänden des Vereinsheims in Altenmühle mit einem Brecheisen zu Leibe.
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Frank Herber, Vorsitzender der Versetaler Schützen, rückt den Wasserschäden an den Innenwänden des Vereinsheims in Altenmühle mit einem Brecheisen zu Leibe.

Mit viel Engagement und fast noch mehr Galgenhumor räumten die Versetaler Schützen am Samstag ihr gerade erst saniertes Vereinsheim aus.

Denn auch dort wütete das Hochwasser, stand teilweise mehr als einen halben Meter hoch in dem Gebäude. Nach der Unwetterkatastrophe Mitte Juli ist vieles nicht mehr zu gebrauchen, nur noch Schrott.

„Das Heim selbst aber können wir wieder herrichten“, ist Vorsitzender Frank Herber erleichtert. Sein Stellvertreter Bastian Häring ergänzt: „Wir haben jetzt auch die Zusage der Versicherung, dass sie den Schaden übernehmen – jedenfalls einen Fixbetrag, den der Gutachter ausgerechnet hat.“

Arbeiten erst Anfang Juli abgeschlossen

Rückblick: Erst Anfang Juli hatten die Versetaler den Umbau und die Sanierung ihres Schützenheims abgeschlossen. Die Vereinsmitglieder werkelten noch im Inneren, brachten die Heizkörper wieder an, putzten und installierten Türverkleidungen. „Doch dann kam das Wasser“, sagt Häring und seufzt mit bitterem Unterton.

„Ein paar Monate zuvor hatten wir unsere Versicherung erst aufgestockt“, sieht er noch ein Glück im Unglück. „Das Geld von der Versicherung könnte also für die Instandsetzung reichen.“

Die Feuchtigkeit muss raus aus dem Mauerwerk

Bastian Häring schildert den weiteren Ablauf der Arbeiten: „Kommendes Wochenende kommen wir noch einmal her, um alles auszuräumen.“ Danach würden Entfeuchter im Vereinsheim Altenmühle aufgestellt, die die in die Wände gekrochene Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk holen sollen. „Wenn das abgeschlossen ist, machen wir die Termine mit den einzelnen Handwerkern.“ Diese stünden aber alle bereits parat.

„Gewehr bei Fuß“, wie es der Volksmund formuliert, standen am Samstag auch Kreisoberst Stefan Tremmel und Kreisehrenvorstandsmitglied Thomas Plümper. Die beiden Helfer vom Sauerländer Schützenbund packten bei den Versetaler Schützen nach der Flutkatastrophe bereitwillig mit an. Vorsitzender Herber sagte: „Und so hoffen wir, dass wir den Winterzauber hier wieder durchführen können am Ende des Jahres.“

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