Keine Infizierten mehr

Nach Corona-Ausbruch im Wichernhaus: Kein Besuchsverbot über Weihnachten

Für das Wichernhaus gilt kein Besuchsverbot mehr.
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Für das Wichernhaus gilt kein Besuchsverbot mehr.

Im Evangelischen Altenhilfezentrum Wichernhaus in Werdohl sind rechtzeitig vor Weihnachten wieder Besuche erlaubt. „Das Besuchsverbot ist seit Montag aufgehoben“, sagte Einrichtungsleiterin Kerstin Medenbach auf Nachfrage.

Das Besuchsverbot hatte das Kreisgesundheitsamt verhängt, nachdem in dem Seniorenheim am Rader Weg Ende November 31 Personen positiv auf das Coronvirus getestet worden waren.

„Zurzeit haben wir keinen positiv getesteten Bewohner mehr, und nur eine Mitarbeiterin ist noch bis zum ersten Weihnachtstag in Quarantäne“, berichtete Medenbach und atmete auf. „Wir sind froh, dass wir das hinter uns gebracht haben.“ Allerdings waren fünf der infizierten Bewohner an oder mit den Folgen von Covid-19 gestorben.

Zutritt nur mit FFP2-Maske

Die Aufhebung des Besuchsverbots bedeutet, dass die Bewohner des Hauses jetzt also auch an Weihnachten Besucher empfangen dürfen. „Das war uns wichtig“, betonte Medenbach mit Blick auf die bevorstehenden Feiertage. „Unser Haus darf momentan aber nur mit einer FFP2-Maske betreten werden“, schränkte sie allerdings ein, dass das Tragen einer solchen besonders wirksamen Mund-Nase-Bedeckung verpflichtend ist. Wer keine FFP2-Maske mitbringt, kann im Wichernhaus eine erhalten.

Außerdem werde jeder Besucher – wie im übrigen auch täglich die Mitarbeiter – einem Kurzscreening unterzogen, bei dem unter anderem die Körpertemperatur gemessen werde. Als weitere Sicherheitsmaßnahme würden Mitarbeiter und Bewohner regelmäßig mit Schnelltests auf eine mögliche Infektion mit SARS-CoV-2 untersucht. „Wir tun unser Möglichstes und halten uns an alle Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Gesundheitsbehörden“, versicherte Kerstin Medenbach.

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