Nach Bombendrohung gegen Volksbank: Anruf wurde mitgeschnitten

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Nach der Bombendrohung standen Volksbank-Mitarbeiter und Polizeibeamte für einige Zeit auf dem Parkplatz an der Goethestraße beisammen.

Werdohl – Die Polizei ist bei der Suche nach dem Anrufer, der am Mittwoch damit gedroht hat, in der Werdohler Volksbank-Filiale eine Bombe hochgehen zu lassen, offenbar noch nicht entscheidend weitergekommen.

Kurz vor 13 Uhr hatte eine Person mit männlicher Stimme im Plettenberger Servicecenter der Volksbank in Südwestfalen angerufen und die Bombendrohung ausgesprochen. Die Folge war ein vierstündiger Großeinsatz von Polizei-, Feuerwehr- und Rettungskräften. Auch ein Sprengstoffspürhund kam zum Einsatz. Ein Sprengsatz wurde aber nicht gefunden. 

Der Polizei liege ein Tonbandmitschnitt des Drohanrufes vor, teilte Polizei-Pressesprecher Dietmar Boronowski auf Nachfrage mit. Diese Aufzeichnung werde nun beim Landeskriminalamt (LKA) untersucht. Dort gibt es eine kriminologische Sprachdatenbank, mit deren Hilfe Forensiker nach Erpresser- oder Drohanrufen Rückschlüsse auf Alter oder Herkunft des Täters ziehen können. Die Anruferstimme ist anscheinend die einzige konkrete Spur der Polizei. Weitere Hinweise seien nicht eingegangen, sagte jedenfalls Pressesprecher Boronowski. 

Ähnlicher Fall vor ziemlich genau vier Jahren

In Werdohl hat es vor ziemlich genau vier Jahren schon einmal eine anonyme Bombendrohung gegeben. Im November 2015 mussten der Bahnhof geräumt und der Zugverkehr eingestellt werden. Eine Bombe wurde auch damals nicht gefunden. Allerdings konnte ein 55-jähriger Lüdenscheider als Täter schnell überführt werden.

Bombendrohung gegen Volksbank in Werdohl

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