Nach Ärger bei Heimatshoppen: Stadtmarketing entschuldigt sich

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Die Freiheitstraße war Freitag und Samstag wegen der Veranstaltung Heimatshoppen gesperrt, Busse fuhren die Haltestellen nicht an – niemand war davon informiert worden.

Werdohl - Schulkinder standen Freitag orientierungslos vor der Bushaltestelle an der Freiheitstraße, Besucher und Mitarbeiter der Kirche fanden sich aus der Stadt ausgesperrt – offensichtlich gab es ein Kommunikationsproblem zwischen Stadtverwaltung, Stadtmarketing und der MVG.

Swantje Midderhoff vom Stadtmarketing entschuldigte sich gestern für die unangenehmen Vorkommnisse bei der Veranstaltung Heimatshoppen. Wer genau es versäumt hatte, die Bürger über die Sperrung und die Verlegung der Buslinien zu informieren, lässt sich nicht klären. 

Jochen Sulies von der MVG erklärte auf Nachfrage, dass die Stadt bereits am 3. September die Busgesellschaft gebeten hatte, die Haltestellen Kessler-Platz und Kirche von Freitagmorgen bis Samstagabend nicht anzufahren. 

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Betroffen waren die beiden Schulbuslinien ebenso wie die S2 und die Stadtlinien. Die MVG teilte diese Sperrung ihren Kunden auf der eigenen Internetseite und bei Facebook mit. Eine Pressemitteilung an diese Zeitung erging nicht, weder von der Stadt noch von der MVG. Sulies sagte, dass in Zukunft wieder generell Pressemitteilungen über Veränderungen im Fahrbetrieb versendet würden. 

Versäumnis der Stadtverwaltung

Letztlich hatte es die Stadtverwaltung versäumt, Besucher der Innenstadt über die Sperrung zur Veranstaltung Heimatshoppen zu informieren. Die Stadtmarketing-Gesellschaft als Veranstalterin zog sich diesen Schuh an und entschuldigte sich auf ihrer Homepage bei den Eltern der Kinder, die an der falschen Bushaltestelle standen. 

Man verstehe die Ängste und den Ärger. Gleiches gelte für die Personen, die unerwartet durch die Sperre an der Einfahrt in die Freiheitstraße gehindert wurden. Bei zukünftigen Veranstaltungen wolle man aus den Fehlern lernen. 

SV-Leserin Annette Marlinghaus beschwerte sich als Mitarbeiterin der Kirchengemeinde, weil sie Samstagvormittag nicht neben der Kirche parken konnte: „Ich finde es einfach nur noch traurig was diese Stadt für ein Verhalten an den Tag legt.“

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