Currywurst und Waffeln

Nach 20 Monaten Umbau und Corona: Café im Krankenhaus wiedereröffnet

Peter-Wilm Schachta (links), Vorsitzender des Fördervereins der Stadtklinik, und Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Märkischen Gesundheitsholding, schnitten auf der Terrasse des Cafés eine Torte an.
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Peter-Wilm Schachta (links), Vorsitzender des Fördervereins der Stadtklinik, und Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Märkischen Gesundheitsholding, schnitten auf der Terrasse des Cafés eine Torte an.

Bei Volkswagen verschwindet die Currywurst aus den Werkskantinen, das neue Café der Werdohler Stadtklinik hat sie ganz bewusst in ihr kulinarisches Angebot aufgenommen. Am Freitagnachmittag wurde das das „Café Pause“ nach 20-monatiger Umbau- und Coronapause wiedereröffnet.

Werdohl – Zum Jahresende 2019 hatte die Märkische Gesundheitsholding dem seinerzeit privaten Pächter des Cafés gekündigt, sofort im Januar 2020 begannen die Umbau- und Renovierungsarbeiten. Der Plan war ehrgeizig: Schon im Frühjahr 2020 sollte das neue Café eröffnen. Dann kam die Corona-Pandemie mit all ihren bekannten Folgen wie Lockdown und Personalabwanderung aus der Gastronie, und so wurden aus geplanten drei bis vier Monaten der Café-Schließung satte 20 Monate.

Am Freitag konnte das Café im Erdgeschoss des Werdohler Krankenhauses aber endlich wieder öffnen. Betrieben wird es von der Märkischen Catering GmbH, einer Tochtergesellschaft der Gesundheitsholding. Leiterin ist Rita Schumacher, die mit ihrer Kollegion Joanna Heymann für die Bewirtung von Besuchern der Stadtklinik und des benachbarten Seniorenzentrums, von Patienten, Bewohnern und Mitarbeitern sorgt. Neben Kuchen und vor allem gefüllten Waffel-Booten als Spezialität des Hauses haben sie auch Herzhaftes im Angebot, unter anderem die Currywurst. „Es gibt ein traditionelles Angebot, aber auch moderne Kreationen“, versprach Marcus Bräker, Servicemanager der Märkischen Catering GmbH, Vielfalt und Abwechslung.

Johanna Heymann und Rita Schumacher (von links) sind die Servicekräfte im Café Pause in der Werdohler Stadtklinik. Zur Eröffnung trugen sie eine Torte auf.

Dr. Thorsten Kehe, Vorsitzender der Märkischen Gesundheitsholding, zeigte sich mit dem Ergebnis der Umbauarbeiten zufrieden. „Es ist toll geworden“, fand er. Ihm gefalle das „frische Design mit Grün- und Holztönen“. Vor allem sei aber wichtig, dass Angehörige und Patienten, aber auch Mitarbeuiter jetzt endlich wieder bewirtet werden könnten. Auch für den Standort Werdohl, dessen Erhalt sich die Holding auf die Fahnen geschrieben habe, spiele das Café eine wichtige Rolle: „Ein Krankenhaus ist ja nicht nur ein Gesundheitsbetrieb, die Qualität kommt auch durch das Drumherum, da kommt es auf jedes Detail an“, sagte Kehe. Auch Bürgermeister Andreas Späinghaus fand: „Das ist hier ja richtig schick geworden.“

Neben dem hellen, gemütlichen Innenraum verfügt das Café auch über eine Terrasse, für die der Förderverein der Stadtklinik Tische, Stühle und Sonnenschirme beigesteuert hat. „Wir hoffen jetzt noch auf einen schönen Spätsommer“, sagte Pflegedienst- und Verwaltungsleiterin Claudia Lehnert und betonte, das Café sei – wenn auch derzeit unter Berücksichtigung der 3G-Regel – für jedermann zugänglich.

Das Café Pause hat montags bis samstags von 8 bis 17 Uhr und sonntags von 9 bis 17 Uhr geöffnet.

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