Orient-Rapper auf Platz eins beim AEG-Musikwettbewerb

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Die Albert-Einstein-Gesamtschule Werdohl hat am Freitag die besten Teilnehmer ihres Musikwettbewerbs ausgezeichnet. Gewonnen haben Halil Kilic und Mergim Nosha (hinten Mitte) vor Sinem Aksoy, Melissa Neumann und Chaido Tsanikidou (vorne Mitte) sowie Dimitar Atanasov und Mehmet Zahariev (vorne links).

Werdohl - Mit einem orientalisch angehauchten Sprechgesang haben die beiden Neuntklässler Halil Kilic und Mergim Nosha den diesjährigen Musikwettbewerb der Albert-Einstein-Gesamtschule (AEG) gewonnen. Mit ihrer Darbietung haben sie am Mittwoch zunächst die Jury überzeugen und am Freitag nach der Siegerehrung auch ihre Mitschüler begeistern können.

14 Schülerinnen und Schüler hatten sich in diesem Jahr zu dem Musikwettbewerb angemeldet; sie waren als Solisten oder in Gruppen aufgetreten. „Die Teilnehmerzahl war diesmal etwas geringer als sonst, aber qualitativ waren die Beiträge deshalb keineswegs schlechter“, berichtete Daniel Krolitzek, derzeit einziger ausgebildeter Musiklehrer an der AEG.

Die Wettbewerbsbeiträge hätten sehr viele unterschiedliche Aspekte des Musizierens aufgezeigt: Vom Tanz über instrumentale Darbietungen, Gesang, Rap und sogar Beatboxing, bei dem Perkussionsrhythmen und andere Klänge mit Mund, Nase und Rachen imitiert werden.

Den dritten Platz beim Musikwettbewerb belegten die beiden Sechstklässler Dimitar Atanasov und Mehmed Zahariev mit eben einer solchen Performance aus Beatboxing und Sprechgesang. Auf den zweiten Platz kamen Melissa Neumann, Chaido Tsanikidou und Sinem Aksoy. Die drei Mädchen aus der Klasse 7.1, hatten den Musikwettbewerb vor zwei Jahren schon einmal gewonnen und mit ihrem Tanz auch schon beim Tag der offenen Tür Anfang Dezember begeistert. Für Platz eins beim Musikwettbewerb reichte es diesmal aber nicht.

Den sicherten sich Halil Kilic und Mergim Nosha aus der Klasse 9.2 mit einem selbst geschriebenen deutschen Rap zu einer orientalischen Melodie. Ihren Beitrag trugen sie am Freitag zum Abschluss der Siegerehrung noch einmal vor.

„Es wäre für unsere Schule ein Verlust, wenn nicht jeder von Euch beim nächsten Mal wieder antreten würde“, warb Musiklehrer Krolitzek um eine erneute Teilnahme der musikalischen Schüler am Wettbewerb. Auch eine gute Performance lasse sich immer noch verbessern, gab er zu bedenken: „Arbeitet an Euch und kommt unbedingt wieder!“

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