Musikschule Lennetal: Singen reduziert Angst

Die Verantwortlichen der Musikschule Lennetal (v.l.) bereiten sich gerade intensiv auf das nach den Sommerferien beginnende neue Musikschuljahr vor: Stefan Köhler, Joachim Kampschulte, Martin Theile und Andrea Waesch.

WERDOHL ▪ Die Musikschule bereitet sich gerade auf den neuen Start im Elementarbereich nach den Sommerferien vor.

Noch bis in den Juli hinein werben die Musikschullehrer um Anmeldungen für den Musikgarten für Babys im Alter zwischen einem und zwei Jahren, der musikalischen Früherziehung für Vorschulkinder und die musikalische Grundausbildung für Grundschüler. Derzeit gibt es die musikalische Grundausbildung nur an der evangelischen und der katholischen Grundschule, Musikschulleiter Köhler und sein Nachfolger Martin Theile hoffen, im kommenden Schuljahr alle Schulstandorte erreichen zu können. Wünschenswert wäre auch eine Singklasse in den Grundschulen. Joachim Kampschulte, Fachbereichsleiter für Elementarerziehung der Musikschule, ist vom persönlichkeitsbildenden Effekt von Musik überzeugt. „Singen reduziert Angst“, macht er plakativ deutlich, wie positiv sich Musik auf die emotionale Entwicklung eines Kindes auswirkt. „Singen hat eine höhere Verarbeitungskapazität als Sprechen“, weiß Kampschulte.

Die Musiklehrer sind allesamt froh, am angestammten Ort in der Brüderstraße bleiben zu können. CDU und WBG hatten bekanntlich vorgeschlagen, die Einrichtung nach Ütterlingsen zu verlegen, diesen Antrag aber zurückgestellt. Köhler und Theile betonten, dass das zentral liegende Gebäude mit guter Verkehrsanbindung und ausreichend Parkplätzen sehr wichtig sei. Besonders bedeutsam sei die Aula im Gebäude, um dort größere Proben und Konzerte geben zu können. Andrea Waesch sagte, dass die Musikschule nirgendwo so gute räumliche Voraussetzungen vorfinde wie in Werdohl.

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