Bewegtbilder vermitteln Musik

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Werben für die Musikschule Lennetal: Jonas Weiß (von links), der den Premierenabend musikalisch umrahmte, Musikschulleiter Armin Sommer und Produzent Martin Büdenbender.

Werdohl - „Musik ist die Sprache der Leidenschaft“ – mit diesem Richard-Wagner-Zitat beginnt der neue, rund fünfminütige Imagefilm der Musikschule Lennetal, der das musikpädagogische Angebot dieser Einrichtung darstellen soll. „Denn diese Leidenschaft ist es, die wir wecken wollen“, sagte Musikschulleiter Armin Sommer am Donnerstagabend bei der Premierenvorführung im Café Grote im Bahnhofsgebäude.

Mit dem Film, für den die beiden Journalisten Uwe Tonscheidt und Martin Büdenbender mehr als ein Jahr lang fast alle Angebote der Musikschule an den fünf Standorten Werdohl, Altena, Neuenrade, Plettenberg und Finnentrop filmisch begleiteten, setzt die Musikschule in ihrer Außendarstellung endgültig nur noch auf Neue Medien und nicht mehr auf Informationsflyer oder dergleichen.

„Die Öffentlichkeitsarbeit ist der Schlüssel zu unseren Kunden“, sagte Sommer. Weil die Musikschule schon länger über eine gute Homepage verfüge, sei vor etwa zwei Jahren die Idee entstanden, diese weiter zu stärken und einen Imagefilm zu drehen, der nun mit Unterstützung des Fördervereins der Musikschule, der Leaderregion Lenneschiene, der Sparkasse Finnentrop und der Vereinigten Sparkasse im Märkischen Kreis realisiert worden ist.

So erfährt der Zuschauer, dass die Musikschule 1300 Schüler und 34 Lehrer hat und bekommt auch das Angebot kurz vorgestellt. „Ansonsten haben wir den Informationsgehalt aber gezielt heruntergefahren, wollten stattdessen lieber Bilder und Musik sprechen lassen, um das besondere Klima, das diese Musikschule auszeichnet, zu vermitteln“, sagte Martin Büdenbender im Gespräch mit unserer Zeitung.

Neben dem Imagefilm haben Büdenbender und Tonscheidt für die Musikschule noch ein zweites Projekt realisiert – einen Dokumentarfilm. So waren die Journalisten mit der Kamera dabei, als die Kleine Oper Bad Homburg im vergangenen Jahr gemeinsam mit dem Jugendsinfonieorchester der Musikschule in Plettenberg „Max und Moritz“ aufführte.

„Aus diesem 80-Minuten-Werk einen Film von sieben Minuten zu machen, war gar nicht so einfach“, sagte Büdenbender. Aber auch dieses ist den Journalisten gelungen – und so hatte Armin Sommer am Donnerstagabend nur noch einen Wunsch: „Jetzt haben wir die Filme und ich hoffe, dass sie fleißig verbreitet und in den Netzwerken geteilt werden.“

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