Musikschule Lennetal erhöht die Gebühren

+
Der Jekits-Instrumental-Unterricht – das Foto zeigt ein Konzert der Kinder, die dieses Angebot in der Grundschule Kleinhammer nutzen – ist von der Gebührenerhöhung nicht betroffen. Für viele andere Angebote müssen Eltern ab 2019 aber mehr zahlen. 

Werdohl - Die Verantwortlichen der Musikschule Lennetal kündigen für das kommende Jahr eine „maßvolle Anhebung der Unterrichtsgebühren“ an.

Die Vertreter der Trägerkommunen Werdohl, Neuenrade, Plettenberg, Altena und Finnentrop hätten im Rahmen der Mitgliederversammlung am Donnerstag, 9. November, im Musikschulgebäude in Werdohl einstimmig für die Gebührenerhöhung votiert. Diese Entscheidung sei aufgrund der allgemeinen Kostenentwicklung des Musikschulbetriebs getroffen worden, heißt es in einer Mitteilung. Auf Details wollte Musikschulleiter Armin Sommer im Gespräch mit dieser Zeitung nicht eingehen. 

Nicht alle Bereiche sind betroffen 

„Zum 1. Februar 2019 werden sowohl die Instrumentalangebote im Einzel-, Gruppen- sowie dem flexiblen Unterricht als auch die Elementarkurse Musikgarten für Babys und Musikgarten I / Musikgarten II um durchschnittlich circa sechs Prozent erhöht“, heißt es in der schriftlichen Mitteilung der Musikschule. Und weiter: „Ab 1. August 2019 werden dann zum Schuljahreswechsel die Angebote Instrumentenkarussell, Musikalische Früherziehung und die Klassenunterrichtsangebote dem neuen Gebührenniveau angepasst.“ 

Allerdings seien nicht alle Bereiche von der Gebührenerhöhung betroffen. Der Klassenunterricht im Rahmen des Projektes Jekits werde im ersten Unterrichtsjahr weiterhin kostenfrei angeboten. Auch der Jekits-Instrumental-Unterricht sei von der Erhöhung ausgenommen, „da die Gebühren durch die Jekits-Stiftung vorgegeben werden.“ 

Finnentrop gewährt Ermäßigung 

Die Leihgebühren für Instrumente und sonstige Gebühren sollen laut Mitteilung nicht angehoben werden. „Schulorchester und Ensembles sind für Instrumentalschüler der Musikschule nach wie vor kostenlos“, heißt es in der Mitteilung. Um auch zukünftig Familien mit mehreren Kindern und Geringverdienern die Teilnahme an den Musikschulangeboten zu ermöglichen, habe man beschlossen, alle bisherigen Gebührenermäßigungen zu erhalten. 

Die Gemeinde Finnentrop werde Schülern ihres Einzugsgebietes weiterhin eine 10-prozentige Ermäßigung für flexiblen sowie Gruppenunterricht, und eine 20-prozentige Ermäßigung für Einzelunterricht gewähren. 

Während der Mitgliederversammlung sei auch der Haushalt 2019 einstimmig verabschiedet worden. Als Zuschuss für den Musikschulbetrieb würden, wie geplant, von allen fünf Trägerkommunen insgesamt 515 345 Euro zur Verfügung gestellt. Im Haushalt 2019 der Stadt Werdohl ist der Zuschuss für die Musikschule Lennetal mit 89 300 Euro angesetzt. 

Karlheinz Kühn neu im Trägerverein 

Die Stadt Altena werde zukünftig durch Karlheinz Kühn und Stadtkämmerer Stefan Kemper im Trägerverein vertreten. Kühn sei einstimmig ins Amt gewählt worden, er tritt die Nachfolge von Guido Thal an, der sein Amt als stellvertretender Vorsitzender niedergelegt habe.

Die ab 2019 gültigen Unterrichtsgebühren können auf der Homepage unter www.musikschule-lennetal.de/anmeldung als PDF-Download eingesehen und heruntergeladen werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren: Auf come-on.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare